Traiskirchen wieder Europas Spitze. “Rucktchouk Traiskirchen“ kürte sich bereits zum fünften Mal zur besten europäischen Mannschaft.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 09. April 2019 (01:52)
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Fünfter Streich. Das Team von Rucktchouk Traiskirchen jubelte in Deutschland über den fünften Gewinn des European Winners Cup.

Im deutschen Radevormwald ging zuletzt der European Winners Cup über die Bühne. Hier trafen über drei Tage verteilt die zwölf besten Tchoukball-Mannschaften Europas aufeinander.

Tchoukball: Das ist eine Mannschafts-Ballsportart bei der es gilt, einen handballähnlichen Ball so auf eine Prallwand zu werfen, dass die gegnerische Mannschaft den Abpraller nicht fangen kann, um so Punkte zu erzielen – und der Verein „Rucktchouk Traiskirchen“ ist richtig gut darin. So gut, dass man den European Winners Cup nach 2013, 2014, 2015 und 2016 heuer zum fünften Mal für sich entscheiden konnte. „Unseren besten Tchoukball spielen, alles geben und sehen, was dabei rauskommt“, lautete die Devise von Spielertrainer Manuel Steineck vor dem Auftakt der „Champions League“. Intensives Training, ausgefeilte Wurftechnik, exzellente Verteidigung und volle Konzentration bis zuletzt machten sich jedenfalls bezahlt.

Schweizer Meister als härteste Nuss

Schon in der Gruppenphase liefen die Traiskirchner zur Höchstform auf, konnten sämtliche Spiele für sich entscheiden. Besonders in der Partie um den Gruppensieg gegen den Schweizer Meister „Meyrins Panthers“ wurde dem österreichischen Team jedoch alles abverlangt: Erst ein Last-Minute-Punkt von Andi Türk brachte den knappen 65:64-Sieg. Es sollte nicht das einzige Duell gegen die Schweizer in diesem Turnier bleiben. Denn sowohl Traiskirchen als auch die Panthers setzten sich im Halbfinale durch, trafen somit im Endspiel neuerlich aufeinander.

„Rucktchouk“ holte noch einmal alles heraus, erspielte sich schon im ersten Drittel einen Fünf-Punkte-Vorsprung, der in weiterer Folge ausgebaut werden konnte. Am Ende setzten sich die Traiskirchner deutlich mit 68:52 durch und krönten sich zum europäischen Champion 2019.