Diego Laportas Nerven lagen in Stadthalle "blank". Diego Laporta vom TC Wunderlich Tribuswinkel verlor das Finale der HTT Erste Bank Open – es scheiterte an den Nerven.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 05. November 2019 (01:42)
Großer Support. Vor den Augen seiner Mitschüler holte Diego Laporta einen zweiten Platz in der Wiener Stadthalle.
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Freitagvormittag, Tatort Wiener Stadthalle: Noch bevor die Profis um den Halbfinaleinzug bei den Erste Bank Open kämpften, stand das Finale der Hobby-Spieler an. Und zwar jenes der Erste Bank Open der Hobby Tennis Tour (HTT) – einer Turnierserie für ambitionierte Hobbyspieler, welche den Amateuren ein ähnliches Flair wie bei den „Großen“ bieten soll. Im Falle der HTT Erste Bank Open gelang dies ziemlich gut – zum Leidwesen von Diego Laporta.

Der junge Spieler des TC Wunderlich Tribuswinkel war von der anmutenden Kulisse in der Stadthalle – und einem respektablen Zuschauerinteresse inklusive dem Besuch seiner Schulklasse – wie gelähmt. Der 17-Jährige konnte im Finale gegen Lukas Prüger (21) nicht seine Normalform abrufen und verlor nach nur 49 Minuten mit 6:1 und 6:4, scheiterte an der eigenen Nervosität.

So enttäuschend der Auftritt im Finale angesichts der bisherigen Leistungen auch war (Laporta war bis zu diesem Spiel neun Matches in Folge unbesiegt): Am Ende blieb dennoch Platz zwei und eine stolze Schulklasse, die Laporta umgehend aufbaute und mit ihm feierte.