Kottingbrunner Sand als internationale Bühne

Erstellt am 10. August 2022 | 02:15
Lesezeit: 2 Min
Tennis Tennisplatz Tennisschläger
Symbolbild
Foto: shutterstock.com/Jithu B Mohan
Beim 15.000-Dollar-Turnier bei Höllrigl Kottingbrunn gingen die Siege an Italien und Ungarn. Tamara Kostic hielt als Halbfinalistin rot-weiß-roten Fahnen hoch.
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USA, Australien, China: Die Starter bei den Kottingbrunn Open nahmen weite Wege auf sich. Am Ende ging der Sieg beim ITF-Turnier ans benachbarte Ausland. Der ungesetzte Italiener Mateo Doanti (ATP-Nummer 743) besiegte im Finale den an Nummer zwei gereihten Franzosen Corentin Denolly (2019 schon die Nummer 289 der Weltrangliste) in zwei Sätzen. Mehr zu kämpfen hatte der spätere Sieger im Halbfinale gegen den Niederländer Max Houkes (7:6 im dritten Satz). Den zweiten Satzverlust musste Donati bereits in Runde eins verkraften. Gegen Lokalmatador Mario Andrejic.

Durchwachsenes Turnier

Insgesamt verlief das Turnier für die rot-weiß-roten Cracks eher durchwachsen. Niklas Waldner, Michael Glöckler, Matthias Ujvary und Sebastian Sorger gingen als letzte heimische Vertreter im Achtelfinale raus. Zumindest für Waldner brachte das Turnier ein Erfolgserlebnis. In Runde eins kämpfte er den topgesetzten Ungarn Peter Fajta nieder.
Bei den Damen sorgte Tamara Kostic für einen Österreichischen Erfolgslauf, der erst im Halbfinale von der späteren Turnieresiegerin Amarissa Toth gestoppt wurde. Die Nummer 763 der WTA-Rangliste besiegte im Endspiel Carolina Kuhl in zwei Sätzen. Die Turniersiegerin gab in Kottingbrunn keinen einzigen Satz ab. Das bekam im Achtelfinale auch die Weigelsdorferin Veronika Bokor zu spüren, die beim 2:6, 0:6 chancenlos war.

Eine kleine Sensation gelang währenddessen Arabella Koller, die in Runde eins die die Inderin Zeel Desai (Nummer 590) und topgesetzt eliminierte. In der Runde der letzten 16 war aber auch für die Oberösterreicherin Schluss.