Badener AC beim Cup: Final Four, wir kommen

Erstellt am 30. November 2022 | 02:48
Lesezeit: 2 Min
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Eric Glod, Patrik Juhasz, Ayra Amiri, Marc Sagawe und Aidos Kenzhigulov (v.l.) spielen mit dem BAC beim Cup-Final Four am 7./8. Jänner. Obmann Andreas Meixner freut‘s.
Foto: privat
Badener AC wirft den amtierenden Meister Wels aus dem Cup-Bewerb. In der Liga war Wr. Neustadt am Ende zu stark.
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Auf den ersten Blick ist es fast ein kleines Tischtennis-Wunder. Auf den zweiten Blick ist es gar nicht so überraschend. Der amtierende Meister Wels trat ohne Nandor Ecseki und Andreas Levenko zum Cup-Viertelfinale gegen Baden an. Die Kurstädter nutzten die personellen Probleme beim Gegner aus.

Entscheidungsspiel ging in den fünften Satz – 6:4

Jiri Martinko schrieb für Wels zwar zwei 3:0-Siege an, doch U23-EM-Medaillengewinner Maciej Kolodziejzcyzk erwischte nicht seinen besten Tag, unterlag sowohl Patrik Juhasz (1:3) als auch Ayra Amiri im entscheidenden Spiel mit 2:3. Zwischendurch steuerte Aidos Kenzhigulov einen Pflichtsieg gegen Thomas Ziller bei – 3:2, Baden im Cup unter den letzten Vier. „Ein toller Erfolg“, jubelt BAC-Obmann Andreas Meixner: „In einem packenden Entscheidungsspiel hat Ayra den Decider mit 6:4 gewonnen.“

Am Sonntag gab es nach dem Cup-Erfolg das Bundesliga-Derby gegen Wiener Neustadt. Am ersten Blick war Baden beim 0:4 chancenlos. Am zweiten? „Wir hätten 2:0 führen können“, faucht Meixner. Eric Glod verlor gegen Felix Wetzel den Decider. Nachdem er ein 4:8 im vierten Satz drehte. Kenzhigulov lieferte dem früheren Weltranglisten-34. Kenji Matsudaira einen harten Kampf, war im vierten Satz bei 9:5 zwei Punkte vom Matchgewinn entfernt. Wr. Neustadt führte dann trotz allem 2:0, beim BAC war die Luft raus.