Grubers Gala in Baden

Erstellt am 08. August 2022 | 10:31
Lesezeit: 3 Min
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Foto: Edi Risavy
Zwei Starts, zwei Siege, darunter der Gewinn des Hauptrennens, so die makellose Bilanz des oberösterreichischen Amateurfahrers Josef Gruber junior.
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Zunächst schlug Gruber mit Lewis Kronos im Preis der Salzburger in Wien zu (vor der Salzburgerin Lisa-Marie Weil mit Elegance). Im 4. Lauf des Gold Cups (der höchst dotierten Amateurrennserie) über 2.100 Meter schoss zunächst Justice mit Johann Schießbühel an die Spitze.

Längere Zeit blieben die Positionen gleich, erst auf der letzten Gegenseite kam Bewegung ins Feld. Zunächst machte Josef Doppler mit New Flat OV auf sich aufmerksam, aber dann startete Josef Gruber mit My Kronos Venus einen wuchtigen Angriff außen, während die lange Zeit Führende „in der Versenkung verschwand“.

Der Kottingbrunner René Karlovatz war mit Unforgettable ebenfalls zur Stelle und Mathias Walcher mit Camelot L komplettierte den Einlauf. Beide siegreichen Pferde aus dem Familienbesitz trugen übrigens die Nummer eins. Josef Gruber meinte beim Interview, dass sein Pferd am Start etwas heikel ist, aber eine tolle Grundschnelligkeit besitzt.

Lokalmatador Karlovatz siegt in der Palio von Baden

Die der Palio von Siena nachempfundene Palio von Baden, in der die verschiedenen Stadtbezirke gegen einander eine Wettstreit austragen, war diesmal den Amateuren vorbehalten. Sechs hochklassige internationale Traber traten für die verschiedenen historischen Stadtteile Badens über 1.600 Meter an.

Der Favorit Blue Roi mit Christian Mayr sicherte sich sofort die Spitze und lange sah es nach einem dritten Sieg in Folge für St. Helena aus. Im Schlussbogen kam jedoch René Karlovatz mit Virgil Venus unaufhaltsam auf, in seinem Fahrwasser auf Margaux mit Walter Weinwurm, die beide den Führenden überliefen. Damit gewann diesmal die Top-Weinlage Römerberg vor dem an die Rennbahn angrenzenden Stadtteile Leesdorf. Im Siegerinterview betonte Karlovatz die Finishstärke seines Pferdes, das mit 1:15,4 Minuten Tagesbestzeit lief.

Oscarello im Internationalen über 2.600 Meter

Für die Profis gab es ein Rennen über die Steherdistanz von 2.600 Meter mit Bänderstart. “Start-Ziel“ lautete das Motto von Badens letztjährigen Traber der Saison, Oscarello mit Christoph Fischer. Im „Gänsemarsch“ trabten die Pferde aus dem 1. Band zunächst hintereinander, erst auf der letzten Gegengerade motivierte Dominik Duda seinen Samir und auch King of the World (Harald Sykora), beide aus dem 2. Band, kamen gut auf, aber der Sieg war Oscarello nicht zu nehmen. Das Rennen der ehemaligen Trainer, Berufsfahrer und Lehrlinge brachte ein Wiedersehen mit Aktiven aus früheren Zeiten, es gewann Royal Crown Venus mit Harald Lehner im Sulky.

Am nächsten Wochenende gibt es sogar zwei Renntage, zunächst das Badener Ascot am Samstag (Beginn: 17 Uhr) und dann am Sonntag einen weiteren Saisonhöhepunkt, den 50. Badener Zuchtpreis (Beginn: 15.30).

Ergebnisse

1.Rennen: Royal Crown Venus mit Harald Lehner in 1.18,7 vor Voldemort Venus und CC O

2.Rennen: Admiral Fuchs mit Johann Preining jun. in 1.19,0 vor Feel the Wind und Geraldine SR

3.Rennen: My Sunrise mit Franz Konlechner in 1.19,4 vor Antonia O und Proud Fighter

4.Rennen: Lewis Kronos mit Josef Gruber jun. in 1.19,0 vor Elegance und CS Think Pink

5.Rennen: Virgil Venus mit René Karlovatz in 1.15,4 vor Margaux und Bleu Ros

6.Rennen: My Kronos Venus mit Josef Grube jun. in 1.16,7 vor Unforgettable und Camelot L

7.Rennen: Oscarello mit Christoph Fischer in 1.16,5 vor Samir und King of the World

8.Rennen: Hidalgo Dream mit Manuel Hagleitner in 1.19,6 vor Trymybest Venus und Lufi