Traiskirchen ist das Schlusslicht los. Die Traiskirchen Lions sind in dieser Saison erstmals nicht Letzter, gewannen das Kellerduell gegen die DC Timberwolves mit 89:78.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 14. Januar 2021 (07:16)
Shawn Ray und Traiskirchen warfen die Timberwölfe zurück ans Tabellenende. Erstmals in dieser Saison sind die Lions nicht Letzter.
Malcolm Zottl

Traiskirchen hat es geschafft: Den dritten Sieg im 16. Ligaspiel und damit steht die Pinezich-Truppe zum ersten Mal in dieser Saison nicht am Tabellenende. Den Grundstein zum Sieg über die Timberwolves, den bisherigen Vorletzten, legten die Traiskirchen Löwen bereits in der ersten Hälfte. 54 Punkte donnerten Topscorer Dani Koljanin (27 Punkte) und Co. in den ersten 20 Minuten ins Netz. Mithalten konnten die Wiener nur in den ersten Minuten, dann zogen die Hausherren mit einem 11:1-Lauf davon. Zu Beginn des zweiten Viertels schlossen die Wiener mit zwei Dreier von Jonas John noch einmal auf. 

Das Schützenfest und die Verteidigung

Danach gönnten sich die Timberwölfe rund um den wieder genesenen Kapitän Philipp D'Angelo aber eine schöpferische Pause. Traiskirchen führte zur Pause daher mit 54:37. "Erste Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und das gemacht, was der Trainer von uns wollte", rekapituliert Luka Gvozden, doch in der zweiten Halbzeit machten es die Lions noch einmal spannend: "Dann sind wir komplett eingegangen, haben uns gegen die Zone von ihnen sehr schwer getan. Aber ich würde sagen wir haben alles in der ersten Halbzeit entschieden und deswegen auch verdient gewonnen.“ Denn wirklich spannend wurde es nicht mehr. Auf sieben Punkte kamen die Timberwolves noch heran, wirklich dramatisch wurde es nicht mehr. Am Ende stand daher ein 89:78. 

Ein wichtiger Sieg für Traiskirchen

"Ein wichtiger Sieg für uns. Wir haben erste Halbzeit das umgesetzt, was wir wollten. Dann hatten wir etwas Probleme mit der Zonen-Defense, aber wir haben am Ende die Nerven behalten und verdient gewonnen", meint auch Lions-Sportchef Kristijan Nikolic und Timberwolves-Coach Hubert Schmidt analysiert: "Bei der Qualität von uns und Traiskirchen reicht es einfach nicht, wenn wir nur eine Halbzeit Basketball spielen.“ Am Wochenende sind die Löwen nun spielfrei, weiter geht es am 24. Jänner in Gmunden.