Top-Ten als Minimalziel für Weiss. Nach seinem 24. Platz beim 70.3 in Dubai will sich Michael Weiss in Texas steigern.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 07. April 2021 (01:11)
Verdiente Erfrischung. Michael Weiss absolvierte in der schwülen Hitze Mexikos ein intensives Trainingslager.  
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Zehn Tage, davon 44 Stunden reines Training: Michael Weiss hat einen intensiven Trainingszyklus auf Cozumel, Mexiko, hinter sich gebracht. Jetzt steht der nächste Wettkampf bevor: Der Gumpoldskirchner nimmt am kommenden Sonntag am Ironman 70.3 Texas in Galveston teilt. Zuletzt startete Weiss dort 2018, wurde Zweiter – obwohl er mit dem Rad fehlgeleitet wurde und rund einen Kilometer extra absolvierte. Eine derartige Platzierung wird heuer allerdings ein schwieriges Unterfangen.

„Etwa zehn Athleten können das Rennen gewinnen.“ Michael Weiss ortet ein sehr starkes Teilnehmerfeld in Texas.

„Dort wird mit scharfer Munition geschossen, das Teilnehmerfeld ist extrem stark. Etwa zehn Athleten können das Rennen gewinnen, demnach wären die Top-Ten schon gut“, erklärt Weiss. „Ich traue mir aber mehr zu.“ Die Top-Fünf sollen es werden, im besten Fall ein Podestplatz – und Weiss hat positiven Stress. Noch am Abend des Wettkampf-Tages steigt Weiss in Houston wieder ins Flugzeug, fliegt über Frankfurt Richtung Heimat. „Ziel vor 10 Uhr Vormittag Ortszeit, dann hoffentlich Siegerehrung, zusammenpacken und spätestens 16 Uhr nach Houston“, skizziert Weiss den dicht gedrängten Zeitplan.