Weiss muss beim Ironman Austria passen. Eine mögliche Titelverteidigung von Michael Weiss beim Ironman Austria wird es aufgrund einer Verletzung nicht geben.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 25. Juni 2019 (01:36)
Stumpfer
Zeit zum Abkühlen. Den Ironman Austria lässt Michael Weiss aus, Trainings kann der Profi-Athlet aber im vollen Umfang absolvieren.

Die letzte Saison ging als bisher die erfolgreichste der Karriere von Michael Weiss in die Geschichte ein. So war der Gumpoldskirchner im Dienste der Tri Runners Baden auf heimischem Boden nicht zu schlagen: Sieg beim Ironman 70.3 in St. Pölten sowie beim 70.3 in Zell am See und auch beim Ironman Austria in Kärnten.

Nachdem Weiss heuer Platz drei in St. Pölten belegte, steht fest: Es wird auch keine Titelverteidigung beim Ironman Austria in Klagenfurt geben. Eine Fußverletzung zwingt den 38-Jährigen zu einer ungewollten Pause. Eine Sehne am vorderen Schienbeinmuskel bzw. Rist macht Probleme. „Es ist nur eine Irritation, aber ein Marathon wäre zu viel, würde mich zerstören“, will Weiss kein Risiko eingehen. Der Profi-Triathlet bekräftigt: „Es tut weh, den Titel nicht verteidigen zu können. Aber es ist ein lachendes und ein weinendes Auge.“

Denn Weiss kann trotz der Irritation voll trainieren und die Vorbereitungen schon jetzt auf das Jahreshighlight auslegen: Die Ironman-Weltmeisterschaft in Kona, Hawaii. Erstmals nimmt Weiss heuer extra „Rücksicht“ auf das prestigeträchtigste aller Ironman-Events, plant seinen Trainings- und Rennkalender so, um Mitte Oktober leistungsmäßig am Zenit zu sein. So gesehen ist ein Wettkampf weniger für Weiss sogar gut: „Ich habe ohnedies ein sehr dichtes Programm. Texas (Ironman wo sich Weiss die Verletzung zuzog Anm.) war im Nachhinein betrachtet schon zu viel. Auf Hawaii zählt die Frische.“