Vöslau setzt zum Überraschungscoup an. Im Cup-Achtelfinale am heutigen Dienstag (19.30 Uhr) wollen die Thermalstädter gegen spusu Liga-Verein Graz ein Ausrufezeichen setzen. Es ist ein besonderes Match für Romas Magelinskas und Bad Vöslau-Kapitän Fabian Schartel.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 02. März 2021 (06:15)
Moritz Doblhoff-Dier (M.) wollen auch gegen die Graz die Lücken finden und ins Cup-Viertelfinale einziehen.
Malcolm Zottl

In der spusu Challenge fixierte Zweitligist Bad Vöslau erst den vereinsinternen Punkterekord für den Grunddurchgang. Nun soll am Dienstag das nächste Erfolgserlebnis folgen, gegen Erstligist HSG Graz der Einzug ins Cup-Viertelfinale gelingen.

"Dort gibt es keinen Spieler, den man besonders herausstreichen könnte", weiß Bad Vöslaus Trainer Max Holly, dass fast jeder Graz-Spieler zum entscheidenden Faktor werden kann. Dennoch chancenlos sollten die Thermalstädter nicht sein. Die Jags rangieren in der Tabelle auf Platz drei, während die Steirer in der Top-Liga auf der letzten Position liegen, aus 17 Partien nur zwei Siege holten.

Magelinskas gegen seine Ex-Schützlinge

Ein besonderes Match ist es für Bad Vöslau-Spielführer Fabian Schartel. Der Flügel wechselte 2019 in die steirische Landeshauptstadt und kehrte im vergangenen Sommer zu seinem Stammverein zurück. Nun gibt es eben das Wiedersehen mit den alten Kollegen. Ein Duell mit besonderer Bedeutung ist es auch für Graz-Coach Romas Magelinskas. Der 52-Jährige war Trainer an der Handball-Akademie Gainfarn und auch in Bad Vöslau im Nachwuchsbereich tätig. "Er hat einige unserer Spieler trainiert", erinnert Jags-Betreuer Holly.

Das Match findet aufgrund der Covid-Situation unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wird über den facebook-Kanal der Bad Vöslauer aber live gestreamt.