Vöslauer wollen Wacker-Star holen. Kreuz-Elf muss sieben Abgänge kompensieren. Ganz oben auf der Wunschliste: Innsbrucks Tomas Abraham (35).

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 10. Juni 2014 (10:31)
Im Vöslauer-Transfer-Visier. Tomas Abrahm (l.) gegen Sturms Robert Beric.
NOEN, APA/Scheriau

Die Liste der Abgänge beim ASK Bad Vöslau wächst. Nach dem Neo-Traiskirchner-Trio Jochen Wöhrer, Dominik Altrichter und Marcus Hanikel sagt jetzt auch Christian Wittmann „adieu“. Der 29-jährige Freistoßspezialist wechselt ebenfalls in die 2. Landesliga - zum SC Brunn.

„Wir führen ständig Gespräche“

„Ein Neubeginn“ wartet auf die Bad Vöslauer. Dessen ist sich Trainer Willy Kreuz bewusst. Zumal auch Michael Stöckl den Verein – voraussichtlich in Richtung Wimpassing – verlässt, Winterzugang Kevin Pegrin und Angreifer Armin Paradeisz beim ASK nicht mehr gefragt sind. Sieben „Planstellen“ gilt es also neu zu besetzen. „Wir führen ständig Gespräche“, weiß Kreuz.

Entsprechend lang ist die Liste der Namen, die gehandelt werden. Der prominenteste Kicker: Wacker Innsbrucks Tomas Abraham (35, defensives Mittelfeld). „Machbar“ wäre der Sensationstransfer, glaubt Kreuz – wenn ein zweiter Legionär die Fahrgemeinschaft verstärkt.

Noch immer nicht abgehakt ist die Personalie Lukas Nechvatal (Waidhofen), ein Thema dürften auch Stürmer Karel Kroupa (34, FC Brno) und Mistelbachs Petr Mikel sein. Zudem wird ein tunesischer Junioren-Teamspieler auf Vermittlung von Andi Ogris in Bad Vöslau erwartet.

„Wir müssen uns auf einigen Positionen verbessern“

Bereits fix ist die Rückkehr von Matthias Hacker (Eggendorf, Schwadorf). Ebenso die Verpflichtung des Ex-Berndorfers Manuel Lagler, der bei Wr. Neustadts Amateuren im Kader stand.

Beim ASK Kottingbrunn steht am Mittwoch noch ein Sichtungsspiel an, bevor‘s für die Kicker von Trainer Markus Sukalia in die (kurze) Sommerpause geht. „Wir müssen uns auf einigen Positionen verbessern“, weiß der Coach. Denn auch nächstes Jahr wollen die Blau-Weißen ganz vorne mitmischen – wenn möglich mit Happy End. Fix ist allerdings auch: „Aus sportlichen Gründen werden wir uns auch von einigen trennen müssen.“