Zweier-Team „kein Thema“. Kottingbrunner Idee, eine 1b in der 2. Klasse zu stellen, scheitert an Nein vom NÖFV.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 16. Juni 2014 (09:23)
NOEN, Bilderbox

Bekommt das Triestingtal Zuwachs durch eine Kottingbrunner Nachwuchstruppe? Dieses Gerücht machte auch nach dem verpassten Regionalliga-Aufstieg die Runde.

2. Klasse Triestingtal ist schon „voll“

Und tatsächlich hatten die Blau-Weißen laut über ein neues Betätigungsfeld für die eigenen Nachwuchshoffnungen nachgedacht. Schließlich haben die den U23-Bewerb der Landesliga heuer dominiert. Doch von der NÖ-Verbandsspitze kam jetzt die Absage.

„Eine Zweier-Mannschaft ist kein Thema“, stellt NÖ-Fußballverbandsboss Ludwig Binder fest. „Das wäre höchst problematisch, ist heuer nicht umsetzbar.“ Zum einen sei die 2. Klasse Triestingtal mit 14 Vereinen schon voll besetzt. Zudem würde die Kottingbrunner 1b wohl keine Reserve stellen: „Das sorgt immer für Aufregung.“

Zum anderen ist Binder überzeugt, dass „eine 2. Klasse für die Entwicklung junger Spieler nicht ideal ist.“ Statt dessen würde man sich beim Verband, „sehr freuen, wenn die Kottingbrunner in der U18-Landesliga mitspielen würden. Das ist für talentierte Spieler sicher die bessere Plattform.“

Enzesfeld angelt nach Plenk und Sucharda

Warum gab‘s ein „Nein“ für Kottingbrunn, wenn im Vorjahr Scheiblingkirchen (2. Landesliga) sehr wohl ein „Zweier-Team“ stellen durfte? Das sei „eine Notmaßnahme“ gewesen, erklärt der NÖFV-Präsident. Scheiblingkirchen hatte für die U18-Landesliga genannt, die im Vorjahr aber nicht zustande gekommen war.

„Das Team in die 2. Klasse Wechsel aufzunehmen, war die einzige Chance, damit die Burschen spielen können“, meint Binder. Für Kottingbrunn gebe es angesichts der heuer sehr wahrscheinlichen U18-Liga Alternativen.

Ob die den Kickern, denen U23-Trainer Sezer Özkan bereits im Winter zugetraut hatte, in der 1. Klasse Süd mithalten zu können, reichen, bleibt offen. Nach Philipp Plenk und Fabian Sucharda soll Enzesfeld seine Fühler ausgestreckt haben. Dort kicken schon einstige ASK-Hoffnungen wie Christoph Feibel oder Michael Schabauer …