Am Weg zurück. Fußball / Maximilian Divljak aus Pachfurth erlitt einen Knöchelbruch. Er wäre im engsten Kader beim SC/ESV Parndorf gewesen.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 30. Juli 2014 (10:32)
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Maximilian Divljak
Es passierte im Testspiel gegen das Team Wiener Linien. Eine Flanke kam zur Mitte, Maximilan Divljak ging zum Ball und verdrehte sich den Fuß. „Dann hat man leider schon das Knacksen gehört“, erzählte der 18-jährige Pachfurther von seinem Knöchelbruch vor zwei Wochen. 19 Tage lang muss er nun noch einen Gips tragen, der junge Kicker zählt bereits die Stunden. „Ich möchte mich so schnell wie möglich zurückkämpfen.“ Die Trauer über den Rückfall hat er schon weggesteckt, „ich komme noch stärker zurück“, verspricht der Youngster.

Divljak wurde im Sommer von den Parndorfer Amateuren, die sich den Meistertitel in der BVZ Burgenland sicherten, nach oben gezogen. Erst vor einem Jahr kam er zum SC/ESV. Davor genoss Divljak in der Akademie der Admira seine fußballerische Ausbildung. Auch Trenkwalder Schwadorf steht bei dem Kicker, der im Pachfurther Nachwuchs seine Karriere startete, auf der Visitenkarte.

Hafner: „Er wäre im  engsten Kader gewesen“

Der Offensivmann wäre „im engsten Kader der Ostliga-Mannschaft“ gestanden, wie Coach Paul Hafner im Gespräch mit der NÖN berichtete. „Er hat im Vorjahr den größten Sprung nach vorne gemacht und hat auch immer gespielt.“ In den Testpartien der Ostliga-Mannschaft habe Divljak dann bei seinen Kurzeinsätzen überzeugen können. „Es tut uns sehr leid, dass er sich nun verletzt hat. Aber bei so einem jungen Burschen habe ich keine Sorge, dass er wieder zurückkommt“, zeigte sich Hafner beim jungen Pachfurther geduldig.

Übrigens ist Divljak nicht der einzige Kicker aus der Region Bruck, der in Parndorf Fußball spielt. Mit Maximilian Gutschik (Göttlesbrunn), Alen Dedic (Pachfurth) und Lukas Umprecht (Stixneusiedl) stehen drei weitere Kicker im Aufgebot der Ostliga-Mannschaft. Bei den Amateuren kommen zudem Lukas Eisenbarth (Berg), Tobias Pitschmann (Mannersdorf), Patrick Wolf (Prellenkirchen), Manuel Brunnthaler (Bruck) und Andreas Steinhöfer (Wilfleinsdorf) zum Zug.