„Zu hohe Intensität“. ASKÖ Mannersdorf konnte Landesligisten Deutsch Wagram in der ersten Cuprunde nur phasenweise fordern.

Von Raimund Novak. Erstellt am 30. September 2014 (15:52)
Alles gegeben! Die Mannersdorfer Truppe mit Jochen Richter, Thomas Trojan, Herbert Windisch, Markus Nowak, Spielertrainer Harald Hampl, Alex Kandl, Josef Klementovics, Jochen Wagner und Thomas Kafka. Nicht im Bild: Günther Kroupa, Thomas Hajda, Jan Watzak und Fritz Einramhof.
NOEN, Novak
Schon in den ersten Minuten war der Klassenunterschied der beiden Teams zu erkennen: Die Mannersdorfer (2. Klasse NÖ), die aufgrund der Cupregeln mit einem 26-Punktevorsprung in die Partie gegen den Landesligisten Union Deutsch Wagram starteten, trafen auf einen aggressiven Gegner.

Innerhalb kurzer Zeit machten die Gäste den vorgegebenen Rückstand beinahe wett, ehe die Mannersdorfer durch Freiwürfe zu ihrem ersten Punkt kamen. „Wir waren von der aggressiven Spielweise und der hohen Intensität einfach überfordert“, hakte Mannersdorfs Spielertrainer Harald Hampl das erste Viertel ab. Sein Team kam erst ab dem zweiten Durchgang so richtig in Fahrt.

Kräfteverschleiß war zu groß

So wurde jenes Viertel mit 17:14 gewonnen und der Vorsprung im dritten Abschnitt sogar erhöht – dort lagen die Mannersdorfer nach sechs Minuten Spielzeit mit elf Zählern voran. „Dann zeigte sich, dass der Kräfteverschleiß zu groß war“, bemerkte Hampl einen Leistungseinbruch.

Die Hausherren waren ab diesem Zeitpunkt oft in der Verteidigung einen Schritt zu langsam und Deutsch Wagram nutzte diese Gelegenheiten. Trotz der 65:77-Niederlage war Hampl voller Lob für sein Team: „Man konnte gegen einen Gegner mithalten, der heuer sogar den Meistertitel in der Landesliga anpeilt.“