Brucker Ärger wegen Absage. 2. Landesliga Ost / Die Testpartie gegen den SK Pama wurde zunächst verschoben und dann abgesagt. Dachs: „Wollten unbedingt spielen!“

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 23. Juli 2014 (10:31)
NOEN, Schneeweiß
Volle Kraft voraus. Schwadorfs Trainer Christian Vajdic in Aktion. In den aktuellen Testpartien musste er sich ärgern. Gegen Himberg setzte es eine 0:3-Niederlagen, in Maria Lanzendorf gab es (nur) ein 1:1. Foto: Schneeweiß

ASK/BSC Bruck. Am Wochenende gab es keine Testpartie für die Bezirkshauptstädter. Und das hatte einen Grund. Eigentlich wäre der SK Pama als Vorbereitungspartner vorgesehen gewesen. „Dann sind wir dem Verein entgegen gekommen und haben die Partie auf Montag verschoben“, erläuterte Sportlicher Leiter Christian Dachs. Hintergrund: Pama bestritt am Samstag seine Partie im Burgenland-Cup.

„Für uns war das alles andere als lustig“

Schließlich wurde das Match am Montag auf Wunsch der Burgenländer abgesagt. Der SK Pama hätte als Begründung angegeben, dass deren Spieler zu müde seien. „Leider konnten wir auf die Schnelle keinen Ersatzgegner finden. Für uns war das also alles andere als lustig“, fauchte Dachs.

Zum Glück hatte der ASK/BSC bereits am Dienstag und Mittwoch der Vorwoche getestet. Gegen den burgenländischen Landesligisten St. Georgen gab es zuhause nach starker Leistung einen 2:0-Sieg zu bejubeln. Tags darauf waren die Brucker dann „stehend k.o.“ (Dachs), konnten sich aber trotzdem gegen Moosbrunn mit 4:2 durchsetzen.

ASK Schwadorf. Gegen den Gebietsligisten Himberg stieß die neuformierte Truppe aus Schwadorf an ihre Grenzen. „Die waren spritziger und klar stärker“, gestand ASK-Coach Christian Vajdic. So verloren die Schwadorfer schlussendlich mit 0:3, „am Schluss haben sie uns eiskalt ausgekontert.“

Rege Trainingsbeteiligung: Stimmung ist gut

Gegen Maria Lanzendorf erreichte der ASK ein 1:1. So beschrieb Vajdic die Partie: „Ein Mittelfeldgeplänkel, ein geahndeter Elfmeter für uns und ein schwerer Fehler, der zum Gegentor führte.“

Im Großen und Ganzen zeigte sich der Schwadorfer Feldherr mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden. „Im Kopf müssen wir noch einiges dazulernen, aber das ist bei so einer jungen Truppe auch klar.“

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei jedenfalls sehr gut, was sich auch an der regen Trainingsbeteiligung niederschlägt. „Im Schnitt sind bis zu 20 Mann am Training“, sagte Vajdic, der das Grundgerüst seiner Mannschaft schon gefunden hat. „Die Pfeiler stehen. Jetzt muss sich der eine oder andere noch empfehlen.“