Defekte Anzeigentafel und undichte Halle. Im Cup-Viertelfinale zwischen Bruck und Gmünd schien kurzzeitig kein Ergebnis mehr auf. Die Foxes siegten am Ende knapp.

Von Raimund Novak. Erstellt am 21. März 2018 (02:04)
Lohr

Das Viertelfinale im niederösterreichischen Cup war gerade einmal zweieinhalb Minuten alt, da musste das Duell zwischen Bruck und Gmünd bereits unterbrochen werden. Die Anzeigentafel gab den Geist auf. Zudem drang an einer undichten Stelle in der Halle Wasser ein.

Nach einer kurzen Unterbrechung war die Aufregung dann vorbei, eine Ersatzanlage aus dem Gymnasium wurde aufgetrieben. „Im Anschluss waren aber beide Mannschaften sehr angespannt“, berichtet Brucks Trainer Otto Heissenberger. Die Führung wechselte ständig.

Die Gäste hatten einen tschechischen Legionär in ihren Reihen, der einen Korb nach dem anderen legte. Acht Dreierwürfe inklusive. Die Füchse, die aufgrund der besseren Ligaplatzierung des Vorjahres mit zwei Punkten Vorsprung in das Duell starteten, wehrten sich aber erfolgreich in einer sehr intensiv geführten Partie und setzten sich in der letzten Minute des vierten Viertels entscheidend ab, als fünf Punkte in Folge gelangen. Ein nachfolgender Dreier von Gmünd änderte nichts mehr am Halbfinaleinzug der Brucker: Endstand 74:69!

Im Halbfinale treffen die Foxes nun auswärts auf Baden (2. Klasse). „Diese Mannschaft ist schwer einzuschätzen, da sie relativ neu zusammengestellt wurde“, so Heissenberger, der mit seinem Team, aufgrund der Platzierung des Vorjahres, mit einem großen Rückstand in das Duell einsteigen wird.