Erstellt am 11. Januar 2017, 02:09

von Raimund Novak

Disziplinarstrafe bei 8:1-Kantersieg. Die Eisbären wehrten sich in Stockerau gegen die harte Gangart – die Kremser-Brüder wurden auf die Strafbank geschickt.

   |  APA (Archiv/Gindl)

Der Headcoach der Trautmannsdorfer nahm kurz vor Beginn der Partie in Stockerau Änderungen im Line-Up vor und verlangte von den Spielern mehr Torabschlüsse. So spielte Florian Kremser gemeinsam mit Trautmannsdorfs besten Schützen, Peter Schneider, im Sturm, während Patrik Vaclav mehr Verantwortung in der dritten Linie übernahm. „Die dritte Linie überzeugte mit einer tollen Defensivarbeit, außerdem haben alle Spieler endlich aus allen Lagen versucht, auf das Tor zu schießen und haben nicht, wie in den Runden zuvor, versucht den Puck in das Tor zu tragen“, war Trainer Roland Englert froh, dass seine Anweisungen befolgt wurden.

Der Grundstein zum Sieg wurde bereits im ersten Drittel gelegt: Drei Volltreffer von Schneider und ein Tor von Christian Seifter sorgten für die komfortable 4:0-Führung. Beim Stand von 5:0 im letzten Spielabschnitt folgten die ersten Provokationen der Stockerauer. Harte Fouls und einige Keilereien führten in dieser Phase zu schmerzlichen Ausfällen bei den Gästen. Schneider zog sich eine Bänderverletzung zu, „er könnte die komplette Saison ausfallen“, so Englert, und Florian und Philipp Kremser fingen sich nach Auseinandersetzungen mit Gegenspielern eine Disziplinarstrafe ein. Da es nicht die erste in dieser Saison war, fehlen beide im heutigen Schlager gegen St. Pölten. Zwei Punkte im Spiel gegen die Hauptstädter sind jedoch unabdingbar, wollen die Eisbären Platz drei für die Finalrunde der Landesliga fixieren…