Erstellt am 18. Januar 2017, 03:06

von Raimund Novak

Eisbären stehen in der Finalrunde. Mit dem vierten Heimsieg in der Eishalle „Leithana“ fixierten Die Trautmannsdorfer den Einzug in das Final Four.

Druckphase. Die in gelb spielenden Trautmannsdorfer gönnten dem gegnerischen Goalie keine Verschnaufpausen  |  Novak

Sieben Stammspieler, darunter Topscorer Peter Schneider und Spielertrainer Roland Englert, fehlten ausgerechnet im Schlager gegen die Bundeshauptstadt, wo es für die Eisbären um Platz drei und den Einzug in das Final Four ging. Die Gäste hatten glücklicherweise noch größere Personalprobleme. Das erste Tor schossen sie dennoch. Den Rückstand in Minute sechs steckten die Trautmannsdorfer aber gut weg – Josef Pisarcik und Daniel Galik, der nach einer langen krankheitsbedingten Auszeit erstmals wieder am Eis stand, sorgten für die Wende.

Im Lauf der Partie schafften es die St. Pöltner zunächst auf 2:3 und 3:4 zu verkürzen, ab Mitte des zweiten Drittels hatten die Hausherren das Spiel aber im Griff. Am Ende feierte die Englert-Truppe in der Brucker Eishalle „Leithana“ einen 9:5-Erfolg.

Rang drei und ein Duell in der Finalrunde gegen den Zweitplatzierten Eisenstadt sind fixiert, da Verfolger Rust auswärts Mödling mit 2:8 unterlag und somit keine Chance mehr hat, die Eisbären zu überholen. Im Duell mit Eisenstadt wittert Trautmannsodorf die Chance auf eine Revanche. „In der Liga haben wir zwar verloren, aber da waren Gegentreffer dabei, die wir nie bekommen hätten dürfen“, erinnert sich der Coach. Unter Druck stehen die Eisbären nicht. „Mit dem Einzug in das Final Four haben wir unser Saisonziel erreicht. Jeder weitere Erfolg ist ein Zuckerl für uns“, so Englert.