Trautmannsdorfer Eisbären trainieren im Ungewissen. Viele Fragezeichen gibt es derzeit bei den Eisbären Trautmannsdorf. „Corona macht uns zu schaffen“, so Obmann Kremser.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 30. September 2020 (01:13)
Endlich wieder Training! Coach Miroslav Hantak zeigte seinen Eisbären, wo es langgeht.
privat

Die gute Nachricht zuerst: „Wir trainieren schon wieder“, berichtete Thomas Kremser, seines Zeichens Obmann der Eisbären Trautmannsdorf.

Am 6. November soll die 1. NÖ Landesliga wieder starten. Dieses Mal mit zehn Vereinen, weil auch die Stockerauer Einsermannschaft auflaufen soll. Bis dahin ist es aber noch in vielerlei Hinsicht ein steiniger Weg. Zum einen ist das Eisbären-Team noch nicht komplett, „wir brauchen noch einige Spieler“, weist Kremser auf die Tatsache hin, dass einige Abgänge kompensiert werden müssen. So zum Beispiel der von Kapitän Philipp Maurer, der aus privaten Gründen eine Pause einlegt. Auch Wolfgang Vondra und Christian Seifter sind weg. Dafür konnte mit Dominik Pleskot schon ein Neuling dazugeholt werden. Kremser: „Nachdem in Wien derzeit der Eishockeysport wegen Corona ruht, haben sich einige Spieler schon bei uns gemeldet. Das müssen wir aber genau abwägen, ob wir sie dazuholen.“ Gute Spieler würde man wohl leicht nach Bruck lotsen können, doch will man die eigenen Sportler nicht vergrämen.

Das Projekt, eine 1B zu gründen, wurde übrigens auf Eis gelegt. Die Idee war, Youngsters und Senior-Spielern, die in der Einser nicht mehr zum Zug kommen, eine Plattform zu bieten. „Die Halle war aber dermaßen ausgebucht, dass wir keine vernünftigen Eiszeiten bekommen haben. Wir mussten das Projekt absagen“, seufzte Kremser.

Was Corona und die zukünftigen Heimspiele in der Brucker Leithana-Halle betrifft, zeigte sich der Obmann skeptisch. „Wir haben oft 100 oder 150 Zuschauer gehabt. Das ist eine wichtige Einnahmequelle für uns. Wenn wir vor leeren Publikum spielen müssen, wäre das fatal.“