Eine harte Tour für Michael Strasser. Michael Strasser konnte schon hunderte Kilometer und tausende Höhenmeter absolvieren – unter schweren Umständen.

Erstellt am 01. August 2018 (04:00)
zVg
Extreme Bedingungen und schlechte Schotterstraßen machen die Tour für Strasser zu einer speziellen Herausforderung.

Dass der Start von Michael Strasser bei seinem Projekt „Ice2Ice“ hart werden wird, war ihm bewusst. Jedoch gab es, bis auf die unberührte Natur, schlecht befestigte Schotterstraßen mit viel LKW-Verkehr und aufgewirbeltem Staub, sicherlich nicht die einfachsten Rahmenbedingungen. „Ein zügiges Vorankommen war nicht möglich“, erzählt Strasser aus White Horse, wo er sich Montagfrüh in der Alpine Bakery aufhielt und ergänzt, „jeder Kilometer war anstrengend und kostete viel Kraft.“

Dazu kommt, dass der Extremsportler mit einem Rennrad fährt und aufgrund der Weltrekordrichtlinien die gesamte Strecke nur mit einem Rad absolviert werden darf. „Hier wäre ein Mountainbike definitiv besser gewesen“, weiß der Trautmannsdorfer, der bereits den Fokus auf Kanada gerichtet hat. Schließlich haben sie Alaska und den berühmt berüchtigten Dalton Highway hinter sich gelassen und Samstagmittag, den 28. Juli 2018, die Grenze von Alaska nach Kanada passiert. Mittlerweile werden die Straßen immer besser und dadurch der Kilometerumfang pro Tag erhöht. 270 Kilometer und 4.000 Höhenmeter waren das Tagesmaximum des heimischen Extremsportlers.

1.700 Kilometer und 14.000 Höhenmeter

Insgesamt konnte er seit dem Start in Prudhoe Bay 1.700 Kilometer und 14.000 Höhenmeter zurücklegen (Stand Montag). Ähnlich wie beim Beginn der Weltrekordfahrt in Afrika, ist es auch bei „Ice2Ice“ schwierig, richtig in Fahrt zu kommen.

In den nächsten Tagen warten weiterhin endlose Straßen, das Durchqueren vieler Nationalparks und viele Höhenmeter. „Wir sind aber gut gerüstet“, so Strasser.