Erstellt am 29. Dezember 2016, 01:17

von Raimund Novak

„Ich hoffe, das Feuer kehrt bald zurück“. Die Trautmannsdorfer Eisbären mussten in Eisenstadt die vierte Niederlage in Folge einstecken.

Ungewohnte Position. Normalerweise zieht Philipp Maurer als Centerspieler die Fäden im Spiel der Eisbären – diesmal musste er als Verteidiger einspringen.  |  Novak

Und wieder wurde es aus dem vom Trainer Roland Englert geforderten Pflichtsieg nichts. Diesmal unterlagen die Eisbären auswärts Rust. Die Partie in Eisenstadt mussten die ehemaligen „Teichspieler“ allerdings stark dezimiert antreten.

So fehlten unter anderem der beste Torschütze Peter Schneider und Philipp Kremser krankheitsbedingt, Spielertrainer Englert trat aufgrund einer Verletzung die Reise gar nicht an. „Wir konnten gerade einmal zwei Linien aufstellen“, so Obmann Thomas Kremser. Centerspieler Philipp Maurer musste außerdem in der Verteidigung aushelfen. Im ersten Drittel hielten die Gäste noch gut mit. Trotz eines 0:2-Rückstandes verkürzte Christoph Aldrian auf 1:2 und im zweiten Drittel gelang Thomas Kienast der Ausgleich. Kurze Zeit später wurden die Eisbären mit zwei Gegentreffern in nur zwölf Sekunden geschockt. Der kurzfristige Anschlusstreffer durch Aldrian brachte nicht den erhofften Umschwung, die Stormy Storks setzten sich am Ende mit 7:3 durch.

„Wir möchten Platz drei verteidigen“

Trotz der schwarzen Serie bleibt der Obmann optimistisch: „Wir sind immer noch dabei und möchten den dritten Platz verteidigen.“ Diese Position ist beim Final Four von Vorteil, da dann das Kreuzspiel gegen den Tabellenzweiten folgt. Der Tabellenvierte muss hingegen den Gruppensieger fordern. Bereits am 4. Jänner steigt die nächste Partie in Stockerau.