Junge Generation. SVS Post / Das Team von Sokol, mit einem Durchschnittsalter von knapp unter 18 Jahren, entging der Relegation in der AVL.

Erstellt am 01. Januar 2014 (23:59)
Von Raimund Novak

Mit einem knappen 3:2-Heimerfolg der Truppe von Jiri Siller über SG VT Roadrunners sicherte sich SVS Sokol den achten Platz in der 1. Damen Bundesliga (AVL) und entging nur knapp dem Relegationsplatz, mit dem sich nun TSV Sparkasse Hartberg begnügen muss. Fixabsteiger in die zweite Liga ist der Tabellenletzte Roadrunners.

Schon zu Saisonbeginn war dem Vereinsvorstand klar, dass die Saison keine leichte wird. Mit einer „Teenie-Mannschaft“, deren Durschnittsalter knapp unter 18 Jahren liegt, versuchte der Klub den „Sprung in das kalte Wasser“. Am Ende wurde der Klassenerhalt geschafft. „Das Team musste Verantwortung im Spiel übernehmen, ohne auf die Erfahrung von Routiniers zurückgreifen zu können“, bewertet SVS-Obmann Karl Hanzl das Erreichte als „durchaus positiv“.

SVS Post schied  aus dem CEV-Cup aus

Mit zwei Niederlagen mussten die Post-Girls in die Winterpause. Zuerst setzte es im Rückspiel des CEV Cup-Achtelfinales eine klare 0:3-Auswärtsniederlage gegen Polens Polski Cukier Fakro Muszyna. Im Hinspiel unterlagen die Schwechaterinnen bereits mit 1:3.

Die zweite Niederlage setzte es in der mitteleuropäischen Volleyballliga (MEVZA). Im letzten Ligaspiel des Jahres 2013 war SVS Post zu Gast bei Tabellenführer Nova KBM Branik Maribor aus Slowenien. Bei der 2:3-Niederlage in der Fremde hatten die Post-Damen auch viel Pech. In den ersten drei Sätzen führte die Truppe von Trainerin Zuzana Tlstovicová über einen langen Zeitraum, die Sloweninnen drehten allerdings zwei der drei Durchgänge jeweils in der Schlussphase.

In der Tabelle überwintert die Damenmannschaft aus Schwechat nun mit sechs Erfolgen und drei Niederlagen auf Platz drei hinter Leader Maribor und Calcit Kamnik (Slowenien). In der nächsten Runde trifft SVS Post auf die bisher sieglosen Ungarinnen aus Gödöllö.