„Der Julian hat‘s drauf“. Schwadorfs Kickboxer holten bei den heurigen Staatsmeisterschaften Silber. Der vom Trainingseifer getriebene Julian Eisenheld gewann dabei zwei Titel.

Von Raimund Novak. Erstellt am 20. März 2019 (02:45)
Kennt kein Pardon!Julian Eisenheld ist seit seinem sechsten Lebensjahr beim KBC Schwadorf dabei. Sein Coach Arno Hanusch kennt seinen Schützling in- und auswendig und weiß, wie er die Stärken seines Talentes forcieren kann.Raimund Novak
Raimund Novak

Erst vor wenigen Wochen reiste der Karate- und Kickboxclub Schwadorf zu den Staatsmeisterschaften der „World Kickboxing Federation“ nach Wien. Dabei starteten die KBC-Kämpfer in den Disziplinen Formen und Kickboxen. Es fehlten einige Topathleten des Klubs, dennoch war am Ende die Silbermedaille im Mannschaftsbewerb in der Tasche. 13 Teams waren am Start, Schwadorf setzte sich dabei unter anderem gegen Octagon Krems durch.

Zwei der fünf Goldmedaillen erkämpfte Julian Eisenheld bei der U18. Der 16-Jährige setzte sich in der Kategorie Leicht- und Semikontakt bis 66 kg durch. Weiters eroberte er Silber im Vollkontaktbewerb, dem sogenannten „Kyokushin Karate“. „Das ist die härteste Form des Karatesports“, erzählt Eisenheld begeistert. Das junge Talent triumphierte in der Vergangenheit schon mehrmals in dieser Kategorie.

Eisenheld ist oft der Erste in der Halle

Das junge Hoffnungstalent zählt beim KBC Schwadorf zu den fleißigsten Kickboxern. „Er ist bei jedem Training dabei und kommt oft früher, um beim Aufbau in der Sporthalle mit anzupacken. Sportlich hat er sich immer gut geschlagen, er hat es drauf“, lobt sein Trainer Arno Hanusch diesen Eifer. In wenigen Wochen, am 6. April, wird Eisenheld mit Klubkollegen bei den Staatsmeisterschaften in Wels, ausgetragen vom „National Martial Arts Committee Austria“, am Start sein.