Raphael Pallitsch war top

Erstellt am 29. Juni 2022 | 02:39
Lesezeit: 2 Min
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Topleistung! Raphael Pallitsch holte für die SV Schwechat die Kohlen aus dem Feuer und gewann bei den Staatsmeisterschaften sowohl über die 800m als auch über die 1500m. Foto: ÖLV/A.Nevsimal
Foto: ÖLV/A.Nevsimal
Der Läufer der SV Schwechat sicherte sich bei den Staatsmeisterschaften zwei Titel über 800m und 1500m.
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Die Vorzeichen für die Staatsmeisterschaften in St. Pölten waren für die Schwechater alles andere als erfreulich. Medaillenkandidaten wie Andi Steinmetz, Felix Einramhof und Celina Fatty fielen wegen Verletzung aus. Ebenso musste Nina Mayrhofer wegen Verletzung für die Staffel absagen und dann gab es auch noch Katzenjammer bei Vicky Hudson. Die sichere Sieganwärterin konnte nach gerade überstandener Grippe am Dienstag und Mittwoch noch gut trainieren. Fdas Fieber kehrte aber am Donnerstag zurück und es folgte die bittere Absage.

So musste Raphael Pallitsch die Kohlen aus dem Feuer holen. Er holte sich zweimal Gold: Einmal über die 800m, einmal über die 1500m.

Der Lauf über die 800m brachte die Schwechater zum Schmunzeln. Nach 200 Meter lag der noch an der dritten Stelle, so auch nach 400 Meter. Erst in der nächsten Runde schob sich Pallitsch auf Rang zwei, um dann ein fulminantes Finish einzuläuten. Erst in den letzten 50 Meter zog er davon und schnellte mit 1:51,78min durchs Ziel.

Ganz anders war dann die Situation am zweiten Tag der Staatsmeisterschaften über die 1500m. Da zog Pallitsch auf und davon und ließ sich bis zum Schluss die Führung nicht mehr nehmen. Er zog mit 3:53,22min durchs Ziel und durfte sich ein weiteres Mal über Gold freuen.

Die waren aber freilich nicht die einzigen Medaillen für die Schwechater Athleten. Im Hammerwurf feierten Bettina Weber und Marlene Linzer einen Doppelsieg. Dabei führte Leonie Moser (KSV alutechnik) bis zum letzten Versuch. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Linzer katapultierte sich mit 57,19m auf Platz eins. Moser konnte nicht mehr kontern, Weber sehr wohl: 57,28m und der Doppeltriumph aus dem Nichts war perfekt.

Im Hochsprung der Damen gab es ebenso Grund zu jubeln: Christiane Krifka schnappte sich die Bronzemedaille.

Und mit neuer Bestleistung belegte Marlene Linzer beim Diskuswurf mit 41,32m den fünften Rang.