Torschütze gesucht.... Vier Partien in Folge kamen die Schwechater nicht zum Abschluss. Jetzt soll gegen Amstetten wieder ein Treffer her.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 16. September 2014 (17:03)
Leerlauf. Kristian Babic (r.) und seine Schwechater konnten gegen Rapid Wien II kaum Akzente in der Offensive setzen. Die »Torschlusspanik« ist das aktuell größte Problem bei den Braustädtern.
NOEN, Richard Dorninger

AMSTETTEN - SCHWECHAT, FREITAG 19.30 UHR. Was war das für ein Tag für die SV Schwechat, als die Jungs von Coach Peter Benes auswärts in Amstetten mit 2:1 siegten. Vor 1000 Zuschauern kauften die Braustädter den starken Hausherren drei Punkte ab.

Die Torschützen gibt es aber nicht mehr bei der SVS: Sowohl Patrick Krammer als auch Christoph Kafka sind nicht mehr an Bord. Wer soll dann die Tore schießen? „Das ist die große Frage bei uns“, grübelt Benes. „Wir brauchen jedenfalls einen Sensationstag wie im Frühjahr, um dort zu bestehen.“

„Amstetten ist eine sehr gute Mannschaft“

Faktum ist: Neben der Vienna sind die Amstettener das einzige Team in der bisherigen Saison, das noch keine Niederlage zu Buche stehen hat. Benes weiß aber auch ohne Blick auf die Tabelle, was da auf ihn und seine Truppe zukommt.

„Ich habe Amstetten beim 2:2 gegen die Austria Amateure gesehen. Das ist eine sehr gute Mannschaft“, ist er gewarnt. Allerdings gab die SKU Amstetten noch ein 0:2 aus der Hand und kassierte beide Gegentreffer aus Standardsituationen. Vielleicht ist genau das das richtige Mittel für die SVS, um ein Tor zu erzielen.

Bei den Schwechatern ist nach wie vor unsicher, ob Augustin Studeny und Tomislav Kovacic zum Einsatz kommen können. Aufgrund seines Leistungstiefs ist auch Ondrej Skorec fraglich. Er dürfte aber nun bei der Schwechater 1B auf Torejag gehen, um dort Selbstvertrauen zu tanken.