„Routiniers haben Rookies gepusht“. Die US-Sportart kommt in Fischamend gut an – der Kader der Legionaries soll auf bis zu 65 Spieler anwachsen.

Von Raimund Novak. Erstellt am 05. Juli 2017 (00:28)
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Das zu Beginn der Saison neu formierte Team aus Fischamend, die Carnuntum Legionaries, beendeten ihre erste Saison in der letzten österreichischen Spielklasse, der Division 4, mit drei Siegen und drei Niederlagen auf Rang vier der Conference B. Hinsichtlich der Tatsache, dass 80 Prozent des Kaders aus neuen Spielern, sogenannten Rookies, besteht, ein durchaus tadelloser Neustart. Dabei haben wichtige Stützen wie Martin Krummer, Michael Bäuml oder Luca Bartalszky verletzungsbedingt gefehlt.

Headcoach Andreas Rohringer weiß aber, wem er danken muss: „Es sind vor allem die wenigen Routiniers, die schon lange beim Verein sind und die Rookies in dieser Saison so richtig gepusht haben.“

Die gute Laune im Team und auf dem Feld hat positive Auswirkungen auf die Resonanz: Der derzeit 54 Mann starke Kader der Fischamender soll laut Rohringer schon bald auf bis zu 65 Spieler anwachsen. „Es kommen Spieler aus der Region, wie Schwadorf, aber auch ein paar Neue von den Warlords und den Knights“, verrät der Headcoach.

Einige Legionäre haben sich außerdem bereit erklärt, auf diversen Sportlerheurigen mit Hilfe von Plakaten Werbung für den Verein zu machen, um weitere Rookies ins Boot zu holen.