Florian Quirin tritt in die Fußstapfen des Vaters

Der 16-jährige Florian Quirin holte sich den U-18-WM-Titel im Sportkegeln. Schon sein Vater war oftmaliger Staatsmeister.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 03:03
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Er ist der Champion. Die Teamkollegen feiern im August mit Florian Quirin den Gewinn des U-18-WM-Titels im Sprintbewerb.
Foto: privat

Im slowenischen Kranj krönte sich der erst 16-jährige Florian Quirin zum U-18-Weltmeister im Sprintbewerb. Akribisch habe er seit frühester Jugend auf eine Medaille hingearbeitet und auch darauf gehofft, wie er erzählt.

„Dass es dann sogar Gold geworden ist, war aber einfach großartig, denn vor allem die Gegner aus Osteuropa sind extrem stark“, freute er sich bei Sportlandesrat Jochen Danninger, als dieser ihm nun auch noch zum Titel „NV Nachwuchssportler des Monats August“ gratuliert hat.

Mitgekommen ins Regierungsviertel zur Trophäen- und Scheckübergabe (300 Euro) sind seine Großeltern, die nicht nur stolz auf den Youngster sind, sondern ihn auch nach Kräften unterstützen. Die weiten Anreisewege zum Training sind nämlich gewaltig, vor allem seit Quirin, der in Fuchsenbigl (Gemeinde Haringsee, Bezirk Gänsderndorf) wohnt, vom KSV Wien zum BSV Voith St. Pölten gewechselt ist.

Quirin und St. Pölten gehören aber einfach zusammen, war doch schon sein Vater Markus viele Jahre lang als oftmaliger Staatsmeister Star des St. Pöltner Teams, das serienweise Bundesligameistertitel gehamstert hat und sogar ins Champions-League-Finale eingezogen ist. Nun hofft Voiths Sektionsleiter Gerhard Pracser, der auch als Nationalteamtrainer arbeitet, mit Florian Quirin auf einen ähnlichen Höhenflug.

Vor allem die Nervenstärke scheint Florian vom Vater geerbt zu haben, denn bei der U-18-WM behielt er, wenn es brenzlig wurde, stets die Oberhand, gewann einige Matches erst im „Sudden Victory“.