Johannes Maad mit solidem Start

Erstellt am 05. Oktober 2022 | 02:43
Lesezeit: 2 Min
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Eine weitere Trophäe. Trainingseinheiten und Fitnesstraining unter der Woche und Wettkämpfe am Wochenende: Jeden Tag arbeitet der Heeressportler Johannes Maad hart daran, seine Ziele zu erreichen.
Foto: privat
Talent Johannes Maad vom SV Schwechat holte Silber im Top 10-Turnier und ist im Nationalteam die Nummer eins des Jahrgangs 2004.
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In der U17-Weltrangliste lag er einst in den Top 60, mittlerweile möchte er sich in der U19 an die Top 100 heranarbeiten: Johannes Maad hat in den letzten Jahren eine tolle sportliche Entwicklung hingelegt. Der Wiener, dessen Heimatverein von Kindheitsalter immer Schwechat war, rückte im Juli im Bundesheer ein, um die Grundausbildung zu absolvieren.

Für das Training blieb daher wenig Zeit. Vor wenigen Tagen hatte er im Top 10-Turnier in Salzburg „nur“ Silber geholt. „Ich weiß, dass ich das Turnier eigentlich gewinnen muss - diesen Anspruch habe ich schon - aber es war ein solider Start und ein Ergebnis, auf das ich aufbauen kann“, meinte Maad im NÖN-Gespräch.

Im jungen Alter trainierte er mit der mehrfachen Europameisterin Valentina Popova, mittlerweile wird er von Tibur Kun betreut. Mit der Einberufung in das Nationalteam steht ihm nun außerdem Bundestrainer Chen Weixing zur Seite. Zwei Mal täglich stehen Trainingseinheiten in Stockerau auf dem Programm. Sein Vorbild? „Werner Schlager. Er hatte zwar sehr unkonventionelle Ansichten, aber er fand immer Lösungen, um Weltklassespieler zu schlagen.“

Für die sportliche Weiterentwicklung sind für Maad vor allem die Turniere auf internationaler Ebene entscheidend, wie zuletzt bei der World Table Tennis Youth Contender-Serie in Georgien, wo er Rang neun erreichte. „Weil das Situationen sind, in denen ich mich nicht so wohl fühle, wie bei nationalen Wettkämpfen. Es ist eine ganz andere Welt.“ Diese Herausforderungen nimmt Maad gerne an. Die nächsten Turniere der Serie finden in Lignano (ITA), Szombathely (HUN) und Senec (SVK) statt.