Jungstar Julian Rzihauschek holt Gold

Die SVS-Nachwuchsspieler Julian Rzihauschek (13) und Jessica Spehar (19) kürten sich in Stockerau zum U21-Landesmeister im Tischtennis.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 04:39
Lesezeit: 1 Min
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Das Schwechater Tischtennis- Quartett hinterließ guten Eindruck: Julian Rzihauschek, Jessica Spehar, Jan Harrison und Novak Ajdaranovic.
Foto: privat

Die Nachwuchsbewerbe der NÖ-Landesmeisterschaft wurden kurz vor dem Lockdown in Österreich abgesagt. Der U21-Bewerb sowie die allgemeine Klasse fand jedoch statt. Der 13-jährige Julian Rzihauschek und die 19-jährige Jessica Spehar von der SV Schwechat waren bei der U21 mit von der Partie.

Rzihauschek musste in allen drei Begegnungen über die volle Distanz gehen. Im Viertelfinale setzte er sich gegen Lukas Krämer von Gumpoldskirchen mit 3:2 durch, dann hatte er gegen den Wiener Neudorfer Fabian Fritz einen 0:2-Rückstand noch wettgemacht. Im Endspiel gegen einen weiteren Wiener Neudorfer, Mark Juhasz, lag er zunächst mit 2:0 vorne, kassierte den Ausgleich und behielt im fünften Satz mit 11:6 die Oberhand. Damit hatte Rzihauschek den U21-Landesmeistertitel in der Tasche!

Jessica Spehar sicherte sich die Goldene

Teamkollegin Spehar gewann ihre Partien souverän. Sie fuhr gegen die Konkurrentinnen aus Stockerau und Wiener Neudorf drei 3:0-Siege und einen 3:1-Erfolg ein und gewann überlegen Gold. „Sie macht derzeit die Grundausbildung beim Bundesheer und konnte eigentlich kaum trainieren“, gratulierte Klubobfrau Judit Regnemer zu ihrem Erfolg.

Sein erstes Turnier bei den Erwachsenen bestritt Jan Harrison. Der Zwölfjährige war kurz vor dem ersten Lockdown zum Schwechater Verein gestoßen und hatte seitdem trotz der Pandemie große Fortschritte gemacht. Im Bewerb bis 750 RC-Punkte hatte er es nach Siegen über Johann Endler (3:1) und Tobias Mach (3:2) und Simon Wilder (3:0) ins Endspiel geschafft. Die Finalgegnerin Katarina Sefcsik hatte allerdings im fünften Satz mit 12:10 das Glück auf ihrer Seite.

Der zweite SVS-Spieler, der zehnjährige Novak Ajdaranovic, scheiterte im Achtelfinale. „Er hat aber sehr tapfer gespielt“, lobte Regnemer ihren jüngsten Schützling nach der 2:3-Niederlage gegen Andreas Forstner von der SU St. Peter/Au.