Titel im Visier. Der SV Prellenkirchen hat Federn gelassen und sechs Spieler verloren. Trotzdem: Mannschaft soll ganz oben landen.

Von Mario Wind und Christopher Schneeweiß. Erstellt am 09. Juli 2014 (09:50)
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Welche Rolle wird der SV Prellenkirchen in der 2. Klasse Ost spielen? Nach der Nachricht, dass Goalgetter Michael Ecker dem freiwilligen Absteiger aus der Gebietsliga treu bleiben wird, war klar: Die Prellenkirchner wollen sofort den Titel ins Visier nehmen. Sektionsleiter Josef Szegner bestätigt nun: „Natürlich wollen wir am Ende ganz oben stehen.“

Doch wie wird diese mögliche Meistertruppe aussehen? Der SV Prellenkirchen gab bekannt, dass sechs Spieler den Verein verlassen werden. Neben Rastislav Hevessy, der zum Ortsnachbar SC Edelstal wechselt, sind Ernest Lopu (Orth/Donau) und Ivan Horvath (Angern) bei der Truppe von Coach Alfred Niefergall Geschichte. Daneben folgten Dusan Vuleta und Michael Steinberger dem Lockruf vom Kleinneusiedler „Trainerfuchs“ Kurt Baumann und kicken nun für seinen neuen Klub SC Kittsee. Last but not least ist auch Manuel Niernberger futsch. Er wird fortan beim SC Himberg aufgeigen und bleibt somit der Gebietsliga SSO erhalten.

Raser geht für ein  halbes Jahr ins Ausland

Dazu kommt noch, dass Helmuth Raser die Herbstsaison auslassen muss, weil er in Schweden studieren wird. Und die Rückkehr von Alexander Mitterer fällt ins Wasser. Zuletzt kickte Mitterer aus beruflichen Gründen im Raum Linz und kommt nun wieder zurück. Er entschied sich aber für den SC Haslau. „Wir hätten sehr gerne gehabt, dass er wieder für uns einläuft, aber leider ist daraus nichts geworden“, sagte Prellenkirchens Sektionsleiter Josef Szegner.

Wie es mit Neuzugängen aussieht? „Da möchten wir noch nichts bekannt geben. Erst wenn alles spruchreif ist“, hielt sich Szegner bedeckt. „Wir suchen jedenfalls einen zentralen Mittelfeldmann.“ Diesbezüglich hätte der SV einen slowakischen Legionär ins Auge gefasst, der auch beim Testmatch am Samstag in Marchegg (18 Uhr) unter die Lupe genommen werden soll. Die Vorbereitung startete beim SV übrigens schon am Dienstag der Vorwoche.

Hintergrund

Der SV Prellenkirchen ist ein Neuling in der 2. Klasse Ost. Gegen Ende der abgelaufenen Saison entschied sich der SV dafür, die Gebietsliga SSO freiwillig zu verlassen und stellte beim NÖFV den Antrag zur Aufnahme in die 2. Klasse Ost.

Ziel ist Wiederaufstieg. Die Mannschaft hat trotz der Abgänge sicherlich das Potenzial, oben mitzuspielen. Denn die wichtigsten Stützen sind geblieben: Goalie Martin Hajtmanek, Torjäger Michael Ecker (Bild) sowie Dietmar und Bernhard Bayer.

„Wir wollen größtenteils mit eigenen Spielern spielen“, formulierte Sektionsleiter Josef Szegner. Diesbezüglich sollen über kurz oder lang Kräfte aus der U16 nach oben gebracht werden.