Wieselburg vor Hofstetten-Spiel: „Ausfälle schmerzen“. Das Sensationsteam aus Wieselburg gastiert beim Tabellenletzten. Zahlreiche Stützen fehlen aber verletzungsbedingt.

Von Franz Willatschek. Erstellt am 18. Mai 2015 (12:48)
NOEN, Raimund Bauer
Sattelfest. Die Defensive des SC Wieselburg (r. Matthias Hofmarcher) hat in den letzten Partien nur wenige Gegentreffer zugelassen. Foto: Raimund Bauer
Die Verletztenliste beim SC Wieselburg wird immer länger. Nach Paul Roher (Kreuzbandriss), Jürgen Teufl (Muskelverletzung) und Pavel Vojtisek (Sprunggelenksentzündung) erwischte es gegen Seitenstetten Andreas Schluder (Kreuzbandriss) und Alexander Greil (Adduktorenblessur).

Gefährlicher Gegner wittert im Abstiegskampf Morgenluft

Obmann Robert Gnant gesteht vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht Hofstetten: „Unsere Kadersituation wird von Woche zu Woche schlimmer. Ich hoffe und vertraue darauf, dass unsere Youngsters - so wie in den vergangenen Spielen - diese Lücken mit 100-prozentigem Einsatz schließen können. Leicht wird es natürlich nicht werden, aber wenn alle Gas geben, dann ist es einmal mehr machbar.“

Der Jubel über die Tabellenführung ist bei den Erlauftalern dennoch groß. Die beeindruckende Serie von fünf Siegen jeweils mit einem Tor Unterschied (vier Mal 2:1, ein Mal 1:0) macht aber deutlich, wie knapp es zugeht.

Dessen ist sich auch Gnant bewusst: „Wir wollen unseren Lauf in Hofstetten fortsetzen, aber der Gegner wird es uns nicht leicht machen. Nach zwei Siegen in Folge haben die Pielachtaler wieder Lunte im Abstiegskampf gerochen. Wir haben bisher schon so viel erreicht, deshalb werden wir auch diese Hürde packen.“

In der Defensive schmerzen die Ausfälle von Greil, Vojtisek und Schluder. Pecka dürfte wieder nach hinten rücken.