Viel fehlte für „Wiesel-Akrobaten“ nicht aufs Stockerl. Die „Wieselakrobaten“ Sarah Pieber/Leonie Kupfer und Anita Wieser/Miriam Langmann verpassten in Wien das Stockerl.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 04. Juni 2019 (01:10)
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Alt und neu. Während Sarah Pieber und Leonie Kupfer (l.) schon ein eingespieltes Team sind, hat die Akrobatik-Karriere von Anita Wieser und Miriam Langmann gerade erst begonnen.

Es war die Generalprobe vor der Österreichischen Meisterschaft in Kärnten, die letzte Standortbestimmung. Mit der Performance ihrer Schützlinge waren die Coaches der „Wieselakrobaten“ aus – natürlich – Wieselburg zufrieden. Auch, wenn unterm Strich keine Medaille dabei herausgekommen ist.

Große Erwartungen an Pieber/Kupfer

Die Bundeshauptstadt war Schauplatz dieser Generalprobe. „Der Feinschliff hat gepasst, und unsere beiden Damenpaare haben alles mit Bravour umgesetzt“, bilanzierte Betreuerin Bernadette Zehetner zufrieden.

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Das mittlerweile eingespielte Duo Sarah Pieber/Leonie Kupfer erreichte mit 22,050 Punkten den sechsten Platz in seiner Wertung. Zehetner wusste: „Anspannung und Erwartungen waren groß. Beide wollten unbedingt an ihren jüngsten Erfolg — Silber bei den steirischen Landesmeisterschaften — anschließen.“

Die Neueinsteigerinnen Anita Wieser und Miriam Langmann schlugen sich ebenfalls respektabel. 22 Punkte brachten der Paarung am Ende Platz zwölf in ihrer Wertung. Ihre Trainerin wusste: „Ein ausgezeichnetes Ergebnis.“

Generell war es „ein sehr anstrengender Wettkampftag. Die Hitze in der Halle war enorm. Das Warten bis nach der Siegerehrung war sehr mühsam. Die Mädels haben aber gekämpft und alles gegeben. Jetzt werden alle vier ihre Kraftreserven mobiliseren und bei den Österreichischen Meisterschaften in Spital/Drau nochmals zeigen, was in ihnen steckt.“