Alles rot-weiß-rot bei Lars Enöckl. Lars Enöckl startet in die neue Saison. Österreichs bester Hard-Endurist fährt mit rot-weiß-rotem Bike für ein heimisches Team.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. Mai 2019 (00:30)
Ludwig Fahrnberger
Lars und seine Neue. Hard-Endurist Lars Enöckl will seine Husqvarna wieder in die Weltspitze pilotieren.

Es war eine herausragende Saison, die Lars Enöckl im Vorjahr hingelegt hat. Der Lunzer belegte bei der Premiere der „World Enduro Super Series“ (WESS) Platz zehn in der Gesamtabrechnung.

„Als berufstätiger Amateur habe ich da wohl das Maximum herausgeholt“, zeigte sich Enöckl zufrieden. „Mit den Spitzenleuten mitzufahren ist nicht selbstverständlich. Das sind alles Vollprofis. Es macht mich schon sehr stolz und zufrieden, dass ich mich so gut behaupten konnte.“

Enöckl: „Das taugt mir sehr.“

Von 10. bis 12. Mai fiel mit dem Klassiker „XL Lagares“ in Portugal der Startschuss für die zweite WESS-Saison. Mit dabei: Natürlich Lars Enöckl. Der Lunzer geht dabei komplett rot-weiß-rot an den Start. Für das österreichische X-Group-Team pilotiert er mit einer 300er Zwei-Takt-Husquvarna auch ein Motorrad Made in Austria. „Ein rein österreichisches Team, das taugt mir sehr“, grinst das Hard-Enduro-Ass.

„Nach den ersten gemeinsamen Tests und Trainings spüre ich, dass wir bereits sehr gut harmonieren. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“ Den Fokus möchte Enöckl in der neuen Saison ganz klar auf die WESS legen. Nach der starken Vorstellung im Vorjahr hat er definitiv Blut geleckt. „Es wäre ein Traum, wieder unter die Top Ten zu fahren. Ich bin mir aber bewusst, dass das schwierig ist.“

Heimische Enduro-Fans können dem Lunzer übrigens auch auf die Finger schauen. Denn, auch wenn die WESS an erster Stelle kommt, verspricht er: „So oft es geht werde ich auch in Österreich am Start stehen.“