Die Glanzleistung von Lars Enöckl. Lars Enöckl feiert mit Platz acht seine bisher beste Platzierung bei der beinharten „RedBull Romaniacs“.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 01. August 2017 (02:00)
Attila Szabo/RedBull Content Pool

Fünf Tage lang hat sich Lars Enöckl durch die rumänische Wildnis geschlagen. Fünf Tage, die dem Lunzer Hard-Enduristen und seiner KTM alles abverlangt haben.

Aber: Alle Mühen, alle Strapazen, jeder Tropfen Schweiß hat sich gelohnt. Enöckl holte bei seiner fünften Teilnahme an der „RedBull Romaniacs“ mit Rang acht seine bisher beste Platzierung. „Das war eine coole Woche mit einem wirklich coolen Ergebnis“, jubelt Enöckl im Blick zurück.

Kurz zum Rennen selbst. Die Hard-Enduro-Rallye „RedBull Romaniacs“ gilt als das weltweit härteste Enduro-Format. Erfunden hat‘s der Österreicher Martin Freinademetz, der das Event auch heute noch organisiert. Nach dem Cross-Prolog in Zentrum von Sibiu warteten vier beinharte Offroad-Etappen durch die rumänische Pampa auf die Starter.

Auf drei davon machte Lars Enöckl eine ausgesprochen gute Figur. Die Ränge fünf und acht auf den ersten beiden Teilstücken brachten ihm seinem großen Ziel, einem Platz unter den besten fünf, sehr nahe. Auf der vorletzten Etappe zwang allerdings ein Defekt den Lunzer zu einem ungeplanten Zwischenstopp. Im Gesamtklassement ging‘s damit leider einige Plätze zurück. Enöckls Resümee: „Das gehört im Hard-Enduro-Sport dazu. Wenn man permanent am Limit fährt, dann passieren Fehler.“

Am Samstag setzte Österreichs Aushängeschild alles auf eine Karte, kam allerdings zu Sturz. „Ich habe mit dem Lenker einen Baumstamm touchiert und bin ziemlich weit abgeflogen“, schildert er. „Das Motorrad ist über eine steile Böschung in den Wald gekracht. Es hat gut eine Viertelstunde gebraucht, um da wieder rauszukommen.“

Angesichts der Umstände ist Lars Enöckl mit Platz acht absolut zufrieden. „Ich kann mir nichts vorwerfen, habe alles versucht, war richtig schnell. Alles hat gut funktioniert. Das war mit Abstand meine beste Roma niacs.“