Gescheitert mit dem Sieg vor Augen. Der ESV Wang kehrte, trotz bärenstarker Leistung, mit leeren Händen und einem 4:6 aus Lichtenberg zurück. Jetzt: Abstiegskampf.

Erstellt am 23. Mai 2018 (03:00)
privat/ Pehersdorfer

„Das Spiel hätte sich definitiv eine Videoaufnahme verdient gehabt“, war sich Stefan Solböck sicher. Der Obmann und Spieler des ESV Union Wang war nach der Partie in Lichtenberg stolz auf seine Mannschaft. Allein die Punkteausbeute war suboptimal. Es wanderten nämlich keine Zähler auf das Konto der Wanger. „Sehr schade“, befand Solböck. „Jetzt sitzen wir voll drinnen im Abstiegskampf.“

Wang startete perfekt in die Begegnung. Vor 160 Zuschauern gewannen sie die ersten beiden Spiele dank jeweils perfektem Start. In Spiel drei hatten die Wanger in Kehre sechs ein Unentschieden vor Augen, vergaben diese Chance aber mit zwei Schussfehlern. Auch in Spiel vier wäre mehr drinnen gewesen. Fünf fehlerfreie Kehren reichten aber nicht. Spiel fünf war dann „eine Nervenschlacht auf hohem Niveau.“

Wang hatte die Chance, in Kehre fünf vorzeitig zu triumphieren, nutzte diese aber nicht, und musste die Hausherren doch noch vorbeiziehen lassen. „Noch sind wir aber Dritter und liegen vor den punktgleichen Lichtenbergern“, blickt Solböck bereits nach vorn. „Auf die erbrachte Leistung können wir aber aufbauen. Da sollte noch was gehen in den beiden letzten Spielen.“