Lauf durch alle Jahreszeiten bei Ötscher-Ultramarathon. Beim 23. Ötscher-Ultramarathon mussten die Läufer sogar durch den Schnee laufen. Der Rauhe Kamm blieb aus.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 28. Mai 2019 (01:56)
Raimund Bauer
Von Beginn an voran. Der Sieger Oldrich Janecek benötigten für die 68 Kilometer nur 6:09:37 Stunden.

68 Kilometer bewältigten 52 Ausdauersportler bei der 23. Auflage des Ötscher-Ultramarathon. Zwar mussten sich die Athleten nicht über den Rauhen Kamm quälen, dennoch hatte es die Ausweichroute am zweiten Tag vom Ötscher-Schutzhaus zum Gipfelkreuz in sich. „Der Ötscher-Ultra-Marathon bietet ein besonderes Ambiente. Das wissen die Läufer zu schätzen“, erklärte Organisator Herbert Egger.

Zwar fehlten in diesem Jahr internationalen Läufer aus Jordanien, dennoch zeigte Oldrich Janecek groß auf. Er holte sich überlegen den Sieg in 6:09:37 Stunden. Den Grundstein für den Erfolg legte der Extremsportler bereits mit dem Sieg am ersten Tag über die 50 Kilometer.

Am Folgetag gewann Andreas Bauer vom SV Riveg Lunz die Wertung über die 18 Kilometer. Bauer erreichte das Ziel in 1:48:19 Minuten. Doch auch über die 50 Kilometer durfte sich der Lunzer Athlet über einen Sieg freuen. Dieser gelang gemeinsam in der Heinrich Prokesch in der Staffelwertung. Der Lokalmatador sicherte sich auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Ihren Titel verteidigt hatte Veronika Limberger. Die schnellste Dame war auch gleichzeitig mit 7:12:34 Stunden die Vierte in der Gesamtwertung.