Scheibbs in der Außenseiterrolle. Im Vorjahr schaffte der TC Sparkasse Scheibbs den zweiten Platz, heuer warten in Kirchdorf starke Konkurrenten.

Von Sebastian Ressl. Erstellt am 05. September 2017 (03:00)
Licht und Schatten. Während sich Matthias Haim in Scheibbs gegen Kirchdorf geschlagen geben musste, war er in Steyr gegen Dominic Hejhal erfolgreich.
Ressl

Am kommenden Freitag startet der TC Sparkasse Scheibbs in das zweite Final-Four (Bundesligafinale) in Folge. Nachdem das Team im Vorjahr den zweiten Platz erreichen konnte, wartet im heurigen Semifinalspiel (Freitag, 8. September, ab 11 Uhr) ein starker Gegner auf die Bezirkshauptstädter. „Gegen Salzburg sind wir grundsätzlich leichter Außenseiter.

Zwar konnten wir sie im Vorjahr besiegen, dennoch erwarte ich sie heuer stärker. Sie werden sich wohl revanchieren wollen“, sagt der sportliche Leiter Theo Weinbrenner jun. Nichtsdestotrotz müssen sich die Scheibbser auf keinen Fall verstecken, denn sie werden ebenfalls ein starkes Team stellen können.

„Wir hoffen, dass wir mit unseren beiden stärksten Spielern, Aldin Setkic und Attila Balazs, in die Partie gehen können. Weiters werden Dima Dragos, Patrick Ofner, Dominic Wirlend, Matthias Haim, György Balzs und Michael Weinberger im Kader stehen.“ Wer im Endeffekt antreten wird, wird erst vor Ort entschieden: „Es kommt auf verschiedene Faktoren, wie z.B. das Wetter an“, sagt Weinbrenner.

Gespielt wird auf jeden Fall in Kirchdorf (Oberösterreich), das im anderen Halbfinale gegen den Wiener Athletiksport Club spielen wird und als großer Favorit in das Bundesligafinale geht.

Sollten die Scheibbser das Finale erreichen, wartet also ein weiterer harter Brocken. „Es ist möglich, den Vizemeistertitel zu verteidigen. Alles Weitere wäre eine Draufgabe. Kirchdorf schätze ich als noch stärker als den Sieger Gleisdorf im Vorjahr ein“, sagt Weinbrenner abschließend.