Organisationschef Kendler: „Das war sensationell gut“. Organisationschef Günther Kendler darf einen Strich unter eine weitere Ausgabe des Alpintriathlons ziehen. Siegergesichter aus dem Bezirk in Team- und Einzelbewerb.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 16. April 2019 (02:10)
Walter Luger
Der Grundstein. Thomas Heigl holte auf der Laufstrecke alles aus sich heraus.

Ganz war das Adrenalin aus Günther Kendlers Körper am Sonntag-Nachmittag wohl noch nicht verschwunden, die Erleichterung war dem Organisationschef der Hochkar Challenge aber deutlich anzumerken. Seine Antwort auf die klassische Frage, ob er denn zufrieden sei mit dem Verlauf des Events: „Das war sensationell gut. Alles ist unfallfrei über die Bühne gegangen. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir die Starterzahl um 20 Prozent steigern können.“ Übertragen wurde die Challenge übrigens in Zusammenarbeit mit dem Sportland.Niederösterreich per Live-Stream im Internet. Der ORF war ebenfalls vor Ort. Kendler: „Das war eine richtig coole Sache. Am Donnerstag wird ein Bericht in ORF Sport Plus zu sehen sein, am Sonntag dann im Sportbild.“ Ein Sieg auf allen Linien für das umtriebige Veranstalterteam also.

Und wie ist es dem NÖN-Team ergangen. Der Reinsberger Trailläufer Manuel Mayer, Mountainbiker Markus Brandl und Tourenski-Athlet Philip Kirschner haben ihr Ziel erreicht. „Ein Top-Ten-Platz wäre g‘schmeidig“, hatte Mayer im Rahmen der sportärztlichen Untersuchung Mitte Februar verkündet. Rang zehn ist es geworden. Die Zeit: 1:56:14,3 Stunden. G‘schmeidig. Die persönliche Zielvorgabe des Reinsbergers: 28 bis 29 Minuten. Mit einer Zeit von 28:28,2 darf auch dieser Punkt als erfolgreich abgehakt betrachtet werden.

„Alles is unfallfrei über die Bühne gegangen. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir die Starterzahl um 20 Prozent gesteigert.“Günther Kendler, OK-Chef

Schlussendlich kein Weg führte an der Virgosystem-Staffel vorbei. Die beeindruckende Siegerzeit: 1:30:52,8. Nach Platz zwei im Vorjahr die perfekte Antwort. Der Titel bleibt somit zu einem kleinen Teil im Bezirk. Der Lunzer Trailläufer Thomas Heigl legte mit 25:07,6 Minuten und dem Sieg in der Laufwertung nämlich den Grundstein für den Mannschaftstriumph. Mountainbiker Christof Hochenwarter und Tourenski-Starter Jakub Siarnik brachten den Job zu Ende. Sehr zu Freude von Teamcaptain Didi Gindl: „Wir freuen uns enorm über den Erfolg. Unser Athletenpool ist aktuell sehr stark besetzt.“

Bester Beweis dafür: Der Sieg von Uwe Hochenwartner, ebenfalls Virgo-Ahtlet, im Einzelbewerb (1:44:41,4). Mit dem Scheibbser Stefan Zulechner auf Rang vier (1:50:49,3) schaffte es ein weiterer Bezirksvertreter und Virgo-Starter in die Spitzenplätze.

Irene Zerkhold bleibt die Königin des Kars

Bei den Damen gab es ein alt bekanntes Siegergesicht. Die Scheibbserin Irene Zerkhold bleibt weiterhin die Königin des Kars und verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr auf eindrucksvolle Art und Weise. Mit einer Gesamtzeit von 2:18:38 Stunden distanzierte sie die Zweitplatzierte um eine knappe Viertelstunde. Die kam auch aus dem Bezirk. Die Purgstallerin Laura Rumpl entschied in 2:32:59,4 Stunden nicht nur die Klasse W-U25 für sich, sondern holte sich außerdem Gesamtrang zwei.

Nach der Challenge ist übrigens vor der Challenge. Der Termin für die Jubiläumsausgabe im kommenden Jahr steht bereits. Challenger zücken jetzt ihre Kalender und markieren sich den 18. April 2020.