Kromoser nahm hohes Risiko: Platz 13 statt Medaille. Bei der Europameisterschaft in Portugal riskierte Christian Kromoser alles. Am Ende reichte es aber nicht für eine Medaille, sondern den 13. Rang im Marathon.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 04. August 2021 (02:24)
Christian Kromoser Hohes Risiko genommen
Beim Marathon lag Christian Kromoser perfekt im Rennen. Im Sprint musste er sich aber geschlagen geben und landete auf dem 13. Platz. Foto: Diccon Scrivens
Diccon Scrivens

Gleich an fünf Rennen war Christian Kromoser bei der Europameisterschaft in Portugal am Start. Der Inlineskater verpasste dabei eine Medaille. „Leider war die EM ein wenig durchwachsen“, gestand Kromoser.

Zwei Tage vor Beginn der Wettkämpfe plagte den Inline-Skater eine leichte Verkühlung. „Trotzdem habe ich mich entschlossen die Bahnbewerbe zu bestreiten“, berichtete Kromoser.

Beim Punkterennen über zehn Kilometer sowie beim Eliminationrennen beendete er die Rennen auf den Rängen 15 bzw. 18. Danach folgten die Straßenrennen. Beim Punkterennen über zehn Kilometer riskierte Kromoser alles. Am Ende kam nur der 22. Platz heraus.

Bei der Elimination über 15 Kilometer fuhr Kromoser laut eigenen Aussagen ein „sehr solides Rennen“. Eine Unaufmerksamkeit bescherte ihm der 23. Rang.

Beim persönlichen Höhepunkt — dem Marathon (42 Kilometer) — legte er ein perfektes Rennen hin. Im Zentrum des Geschehens verhinderte der finale Sprint eine starke Platzierung.

In seiner Paradedisziplin stand der 13. Rang. „Leider sind die Ergebnisse auf dem Papier nicht so gut. Aber ich hatte die letzten Jahre auch noch nie so viel riskiert und mitgemischt“, sagte Kromoser abschließend.