ATV Wieselburg ist Nummer eins im Mostviertel. Der ATV Wieselburg beendet den „Internationalen Berger Nachwuchscup“ als klar bester Verein der Region. In der Gesamtwertung gab es viermal Gold.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 03. Dezember 2019 (01:20)
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Der Internationale Berger Nachwuchscup ging am 24. November mit dem Bewerb in Krems zu Ende. 270 Judoka aus vier Nationen waren mit von der Partie, darunter neun Vertreter des ATV Wieselburg. Die durften sich nicht nur über sechs Medaillen im Abschlussturnier, sondern auch über ein Edelmetall-Oktett in der Gesamtwertung freuen.

Sophie Sperr gab sich keine Blöße

Besonders beeindruckend war einmal mehr Sophie Sperr unterwegs. Sie verlor keinen einzigen Kampf und holte in ihrer Altersklasse Gold. Auch Daniela Dreucean war in ihrer Kategorie nicht zu biegen. Zwillingsschwester Diana sicherte sich Bronze. Heli Geitzenauer steuerte eine Silbermedaille bei. Für Susanne Bauer und Sarah Luger begann der Wettkampf weniger erfolgversprechend. Beide verloren den ersten Kampf, hielten sich in der Hoffnungsrunde dann allerdings schadlos und sicherten sich somit beide einen dritten Platz.

Für Florian Auer verlief das Turnier genau umgekehrt. Er startete mit einem Sieg durch Ippon, verletzte sich dabei allerdings leicht, der Finaleinzug war ihm somit nicht mehr möglich. Im Kampf um Platz drei unterlief ihm dann ein Fehler, so blieb am Ende „nur“ der fünfte Platz.

Andrea Soucek und Hanni Plank holten zwei — angesichts ihrer geringen Wettkampferfahrung durchaus sehr gute — fünfte Ränge.

Sieht man sich diese guten Platzierungen an, dann verwundert es nicht, dass die Braustädter auch in der Gesamtwertung ganz weit vorne zu finden waren. Sperr, Geizenauer und die Dreucean-Zwillinge holten Gold, Bauer eroberte Silber, Bronze ging an Plank, Luger und Cara Gansch.

Obmann Auer: „Sind stolz auf Judoka.“

Entsprechend aus dem Häuschen war Obmann Thomas Auer: „Das gesamte Trainerteam ist stolz auf unsere Judoka, die nicht nur für sich, sondern für den ganzen Verein gekämpft haben.“ In der Cup-Vereinswertung verpassten die Wieselburger nur um zwei Punkte die Top Ten. In der separaten Niederösterreich-Wertung verbesserten sie sich im Vergleich zum Vorjahr auf Platz vier. „Mit den zwei Punkten mehr wären wir ein NÖ-Leistungszentrumsverein“, verrät Auer und schmunzelt: „Das heben wir uns für 2020 auf.“ Beim Blick auf die Mostviertel-Wertung wird die starke Leistung des ATV nochmals deutlicher. Auer: „Wir haben alleine mehr Punkte als die anderen Vereine zusammen. Wir sind somit klar die Nummer eins.“