Ligawechsel ist fix. Neben der Rückkehr in die 2. Klasse Ybbstal freut man sich auf den baldigen Neubau des Vereinsgebäudes.

Von Armin Grasberger und Franz Willatschek. Erstellt am 16. Juni 2014 (12:31)
Thomas Hametner (l.) und seine Kollegen vom ASV Kienberg/Gaming können bald nicht nur den Luxus eins brandneuen Vereinsheims genießen, sondern dürfen ab kommender Saison auch wieder in ihrer Stammliga, der 2. Klasse Ybbstal auf Punktejgad gehen. Foto: Armin Grasberger
NOEN, Armin Grasberger
Eine unendliche Geschichte nähert sich ihrem Schlusskapitel. Nach langen Jahren des Hin und Her steht nun fest: Der ASV Kienberg/Gaming bekommt ein neues Vereinsheim. Sektionsleiter Gerhard Bohlheim bestätigt: „Ja es wird nun endlich fix gebaut. Wir hoffen, dass wir im September mit den Arbeiten beginnen können.“

„Ende April soll die Anlage bespielbar sein“

Zuvor muss der leicht abgeänderte Entwurf des neuen Gebäudes bei einer Bauverhandlung am 30. Juni abgesegnet werden (siehe Bericht auf Seite 43 der dieswöchigen Erlauftaler NÖN). Beim ASV hofft man darauf, dass man in der kommenden Saison die ersten sechs Runden zu Hause spielen kann, um die restlichen Partien danach auswärts auszutragen.

„Wir würden die Errichtung dann über den Winter durchziehen. Ende April soll dann alles fertig und die Anlage bespielbar sein“, schildert Bohlheim. „Wir müssen uns mit diesem Ansuchen aber noch an den niederösterreichischen Fußballverband wenden.“

Alpenvorland-Liga auf 12 Vereine reduziert

Ein weiteres Ansuchen des ASV wurde bereits bearbeitet – und zwar positiv. Denn Kienberg/Gaming kehrt nach einer Spielzeit in der 2. Klasse Alpenvorland wieder in die 2. Klasse Ybbstal zurück. Hauptgruppenobmann Gerhard Plank bestätigt: „Bei der internen Sitzung der Hauptgruppe West haben wir Kienberg grünes Licht für den Ligawechsel gegeben. Offiziell beschlossen wird dies aber erst am Montag (Anm.: nach Redaktionsschluss) im Zuge der Sportreferatssitzung zur Klasseneinteilung für die Saison 2014/2015.“

Die 2. Klasse Ybbstal wird somit künftig mit 14 Vereinen in die Saison starten. Die 2. Klasse Alpenvorland wird auf 12 Klubs reduziert. In der 2. Klasse Yspertal und der 2. Klasse Traisental werden im Herbst jeweils 13 Mannschaften um Punkte und um den Meistertitel kämpfen.