Rookie ließ aufhorchen. Der zehnjährige Oskar Reichenpfader zeigte der durchwegs älteren Konkurrenz in Jinin und Seitenstetten vorwiegend den Auspuff. Auch ein Motorschaden hielt ihn nicht auf.

Erstellt am 01. September 2014 (14:20)
Oskar Reichenpfader hat sich, nach leichten Startschwierigkeiten, in der 85ccm-Klasse zurecht gefunden.
NOEN, privat/Reichenpfader

Eine ereignisreiche Zeit liegt hinter Oskar Reichenpfader. Der zehnjährige, für den MSC Wieselburg fahrende Petzenkirchner stellte sich erneut starker internationaler Konkurrenz und ließ mit Top-Leistungen aufhorchen.

Starker Auftritt in Jinin

So geschehen beispielsweise bei einem Rennen zum tschechischen SMS Cup in Jinin. „Die schnelle WM-Strecke dort gefällt Oskar immer sehr gut“, weiß Vater Thomas. Und so präsentierte sich sein Sprössling auch. In der Quali holte er sich, inmitten der vielen starken einheimischen Fahrer, den beachtlichen fünften Rang.

Auch im ersten Rennen lag er gut und fand sich stets zwischen den Platzierungen vier und sechs wieder. Danach verlor seine Maschine allerdings an Leistung und blieb schlussendlich stehen. Die Diagnose: Motorschaden.

Mit Trainingsbike auf Platz sechs

Davon ließ sich Reichenpfader aber auf keinen Fall einschüchtern. Mit dem Trainingsbike holte er im zweiten Lauf gar den Holeshot und wurde am Ende Sechster.

Als Nächstes stand ein Rennen in Seitenstetten am Programm. Und auch hier wusste sich der Petzenkirchner unter den 12- bis 14-jährigen Konkurrenten der 85ccm-Klasse äußerst gut zu behaupten.

Nach Qualiplatz elf eroberte der Youngster in Lauf eins nach 15 Minuten und zwei Runden Vollgas Platz fünf. Eine ähnliche Leistung rief er im zweiten Lauf ab: Platz sieben. In der Summe ergab dies den hervorragenden sechsten Tagesrang.