Steinakirchner Jonas Ederer jubelt über Rang drei

Erstellt am 28. September 2022 | 02:49
Lesezeit: 3 Min
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Der Steinakirchner Jonas Ederer fuhr in Lackenhof auf Rang vier. In der Jugendklasse sicherte er sich über die Saison den dritten Platz in seiner Premierensaison.
Foto: privat
Der Enduro-Fahrer Jonas Ederer hatte beim Finale in Lackenhof zwar Pech und fuhr auf Rang vier, doch bei seiner ersten ÖM-Saison sprang Rang drei heraus.
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Das Finale der Österreichischen Enduro Meisterschaft ging beim Ötscherrace über die Bühne. Mit dabei auch der Steinakirchner Jonas Ederer.

Aufgrund des schlechten Wetters waren die Bedingungen sehr fordernd. In der Qualifikation am ersten Tag konnte der Yamaha Fahrer trotz kleinerer Ausrutscher den zweiten Rang einfahren. Am folgenden Renntag standen dann für alle Teilnehmer dreieinhalb Stunden Zeit zur Verfügung, um drei Runden mit jeweils zwei Sonderprüfungen zu absolvieren. Durch den Regen in der Nacht verschärfte sich die Situation weiter. Ederer konnte seine gute Ausgangsposition aus der Qualifikation gut nutzen und setzte sich auf Rang zwei fest. In der allerletzten Sonderprüfung passierte dann ein Ausrutscher.

Zwei Minuten verloren durch Sturz

Das Motorrad lag so ungünstig, dass es über zwei Minuten dauerte, bis Jonas Ederer das Motorrad wieder in Gang setzen und weiterfahren konnte. Damit rutschte er in der Tageswertung auf den vierten Rang zurück. In der Meisterschaft der Österreichischen Meisterschaft- Jugend reichte der Vorsprung noch, um in seiner ersten Saison den dritten Rang zu sichern. Damit ging für den Steinakirchner eine lange und erfolgreiche Saison zu Ende.

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Der Tiroler Bernhard Schöpf jubelte dank zweier Siege in Lackenhof über seinen sechsten Staatsmeistertitel.
Foto: NikiPeerPhotography.

In der allgemeinen Klasse war es der große Favorit Bernhard Schöpf, der seinen sechsten Meisterschaftstitel einfuhr. Doch es war der engste und spannendste Titelkampf. Am Ende entschieden drei Punkte beim finalen Lauf in Lackenhof. Der Tiroler Bernhard Schöpf gewinnt an beiden Veranstaltungstagen und fängt seinen Konkurrenten und KTM-Markenkollegen Walter Feichtinger doch noch ab. Bernhard Schöpf ist nun sechsfacher Enduro-Staatsmeister.

Die entscheidenden Punkte wurden beim „auner ÖEC Ötscher Race“ in zwei Rennen vergeben. Knackpunkt war für Bernhard Schöpf der Super-Enduro-Bewerb am Freitag. In den Trainingsläufen notierte er nur die drittschnellste Zeit. Er wusste aber, dass jeder Punkt entscheidend sein würde und dass er eigentlich nur mit einem Laufsieg weiter im Rennen um den Titel sein würde.

Mit einer extra Portion Konzentration und Fokus ist diese Übung gelungen. Bernhard Schöpf konnte den Start gewinnen und die Führung bis ins Ziel behaupten. Die endgültige Entscheidung fiel dann beim anspruchsvoll-schlammigen Enduro-Bewerb am Samstag. Bernhard Schöpf parkte seine 4-Takt-KTM auf dem Siegertreppchen, Walter Feichtingter beendete den Lauf auf Platz 3. Bernhard Schöpf krönt sich damit zum sechsfachen Enduro-Staatsmeister. Er schätzt diesen Titel besonders hoch ein, da er verletzungsbedingt zwei ÖM-Läufe versäumt hat.

„Es ist geschafft! Besser hätte es an diesem finalen Wochenende nicht laufen können. Beim Super-Enduro war ich extrem angespannt, weil es von den Trainingszeiten her nicht wirklich super ausgeschaut hat. Aber als es dann im Finale drauf ankam, habe ich 110 Prozent gegeben“, freute sich der sechsfache Staatsmeister.