„Nach Sotschi blicken alle nach Göstling“. In 30 Tagen fällt der Startschuss für das größte Skisport-Event in der Geschichte Niederösterreichs: Am Donnerstag informierten die Veranstalter über das FIS Weltkriterium Masters-Ski Alpin am Hochkar.

Erstellt am 20. Februar 2014 (10:10)
NOEN, J.Burchhart
Alles bereit für die Ski-Masters-WM in Göstling/Hochkar: Landesrätin Dr. Petra Bohuslav (2.v.r.) mit den Medaillengestaltern Erich Pilsinger, Ing. Franz Kleinhofer (beide HTL Waidhofen/Ybbs), Ing. Christian Forster und Künstlerin Mag. Christine Habermann von Hoch (v.l.) sowie LSV NÖ-Präsidentin Herta Mikesch (3.v.l.), Schiclub-Obmann und OK-Chef Robert Fahrnberger (4.v.r.), Ex-ÖSV-Ass Andreas Buder (3.v.r.) und »Ramsauhof WM-Arena«-Gastgeber Hermann Wurzenberger (r.). Foto: NLK/J. Burchhart
„Jetzt schauen alle nach Sotschi, im März blicken alle nach Göstling und nach Niederösterreich“, meinte Sport- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav augenzwinkernd bei der Pressekonferenz anlässlich der ¸Masters-WM', bei der deren Macher sowohl die Wettbewerbe als auch die Location „Ramsauhof WM-Arena“ und die Medaillen vorstellten.

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Von 24. bis 29. März werden mehr als 500 Athleten um Edelmetall aus 30 Nationen um Edelmetall kämpfen, die Veranstaltung soll laut einer Aussendung eine Wertschöpfung von rund einer Million Euro in der Region auslösen.

Voller Einsatz der Helfer mit 5.000 freiwilligen Arbeitsstunden

Seit Monaten bereitet sich ein 35-köpfiges Organisationsteam intensiv auf das Spektakel vor. Die internationalen Masters-Athleten (startberechtigt sind Männer und Frauen mit einem Mindestalter von 30 Jahren) messen sich in den Bewerben Slalom, Riesentorlauf und Super-G auf mehreren Pisten am Hochkar.

Die Sportler reisen auch aus Übersee an, eine große Delegation stellen etwa die USA oder Japan. Bis zu 180 Helfer sind pro Veranstaltungstag im Einsatz. „Während der Veranstaltungswoche werden unsere freiwilligen Helfer rund 5.000 Arbeitsstunden leisten“, berichtete Robert Fahrnberger, OK-Chef und Obmann des austragenden Vereins SC Göstling-Hochkar.

Regionale Unternehmen unterstützen, Tourismus freut sich

Auch wirtschaftlich und touristisch ist die Masters-WM „eine unglaubliche Glückssituation“, wie Landesrätin Bohuslav berichtete. So werden Umsätze in der unmittelbaren Region in der Höhe von rund einer Million Euro ausgelöst.

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„In Göstling und Umgebung ist in dieser Zeit so gut wie jedes Bett belegt“, so Fahrnberger, der sich bei den regionalen Unternehmen und Institutionen für deren großzügige Unterstützung bedankte. „Ohne diesen Rückhalt könnten wir die Masters-WM nicht organisieren.“

Mostviertler Gemütlichkeit in der „Ramsauhof WM-Arena“

Einer dieser Partner ist das WM-erprobte „Show Express“-Team rund um Hermann Wurzenberger. Der Mostviertler wird nach Gastspielen bei FIS-WMs in St. Anton und Schladming auch im Göstlinger Ortsgebiet eine Veranstaltungsarena aus dem Boden stampfen, die „Ramsauhof WM-Arena“.

Bis zu 400 Personen und 120 VIP-Gäste können in der zur Almhütte umfunktionierten Huber-Tazreiter-Halle Mostviertler Gemütlichkeit und Gastfreundschaft genießen.

„Als Mostviertler freue ich mich, endlich auch in meiner Heimat eine Großveranstaltung zu begleiten. Wir möchten Werbung für Niederösterreich machen“, so Wurzenberger freudestrahlend. Auch die Siegerehrungen und die Abschlussparty am Samstag werden in der „Ramsauhof WM-Arena“ abgehalten.

WM-Medaillen regionstypisch gestaltet

Auf die Erstplatzierten wartet beim FIS Weltkriterium Masters Ski-Alpin eine „eckige“ Überraschung. Die Künstlerin Christine Habermann gestaltete mit Verweis auf die seit jeher bedeutsame Eisenverarbeitung in der Region gemeinsam mit dem Kulturpark Eisenstraße, der HTL Waidhofen/Ybbs und der Firma Forster eine kantige Medaille. Als Favorit auf Edelmetall gilt u.a. Lokalmatador und Ex-Abfahrtsass Andreas Buder.

„Ich werde im Super-Ski starten“, verriet er. Für das Legendenrennen am Montag haben auch andere Ex-Athleten wie Hannes Trinkl, Michael Tritscher oder Karin Buder-Stangl zugesagt. ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel wird als „Timesetter“ eine Zeit vorlegen.

 
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Großes Lob für die Veranstalter gab es bereits im Vorfeld von ÖSV und Landesskiverband - vertreten durch Landespräsidentin Herta Mikesch und ÖSV-Mastersreferenten Gerd Köhler. „Göstling ist der perfekte Partner für die Masters-WM. Wir freuen uns auf eine tolle Masters-WM und natürlich auf viele österreichische Medaillengewinner“, so ÖSV-Breitensportreferent Mag. Tomas Woldrich abschließend.
 
Der Eintritt zu den Rennen und zur „Ramsauhof WM-Arena“ ist frei. Athleten können Nennungen noch bis Montag, 23. Februar, abgeben.

Das Programm auf einen Blick:

Montag, 24. März:
15:00   Legendenrennen
18:00   Eröffnungsfeier

Dienstag, 25. März:
08:30   Super Giant (Familienabfahrt)

Mittwoch, 26. März:
09:00   Slalom (Draxlerloch)
19:00   Racers Party

Donnerstag, 27. März:
09:00   Slalom (Draxlerloch), Riesenslalom (Standardabfahrt)
18:00   Galadinner

Freitag, 28. März:
09:00   Riesenslalom (Standardabfahrt)

Samstag, 29. März:
09:00   FIS Masters Cup, Riesenslalom (Standardabfahrt)
18:00   Abschlussparty „Ramsauhof WM-Arena“

Zahlen und Fakten zum FIS Weltkriterium Masters Ski-Alpin:

  • Rund 500 Sportler in den einzelnen Disziplinen
  • Legendenrennen als Auftakt
  • Internationales Highlight der Masters-Szene (Sportler aus Japan, Ukraine, Russland, USA etc.)
  • 180 Helfer pro Renntag im Einsatz
  • WM-reifes Umfeld: Ramsauhof WM-Arena
  • Budget der Veranstaltung: 220.000 Euro
  • Direkte Umsätze in Region: 1 Mio. Euro
  • Große Unterstützung durch Firmen und Institutionen der Region
  • Das offizielle WM-Plakat gestalteten Gerhard Moschinger aus Feistritz am Wechsel sowie die Göstlinger Schüler Laurenz Fahrnberger und Elias Dobnik