Oberndorf scheiterte: „Das ist sehr bitter“. Die Damen der Union Raiffeisen Oberndorf scheitern erneut am Aufstieg in Österreichs höchste Spielklasse.

Erstellt am 18. Mai 2015 (12:43)
NOEN, privat/Sturmlechner
Mager. Den einzigen Punkt holte Oberndorf gegen Flötzersteig Wien. Vorne von links: Ines Diendorfer, Karoline Mischek; hinten: Lilla Horvath, Irene Burian, Sandra Fuchs, Iva Laginja. Foto: privat/Sturmlechner

„Unsere Super-Saison ist mit einem Schlag nichts wert, das ist sehr bitter! Wir waren uns sicher, dass wir den Aufstieg schaffen werden, doch mit einer schlechten Performance ist nichts zu holen.“ Franz Sturmlechner, Clubchef der Union Raiffeisen Oberndorf ist enttäuscht.

Die Damen der Melktaler haben in der Qualifikationsrunde zur 1. Bundesliga nicht an die glänzenden Leistungen aus der abgelaufenen Saison anknüpfen können und verpassen so erneut den Aufstieg in Österreichs Belletage.

Gegen den TTC Übelbach blieb Führungsspielerin Lilla Horvath weit hinter den Erwartungen zurück, da half auch die gute Performance von Ines Diendorfer nichts. Oberndorf musste sich mit 2:4 geschlagen geben. Gegen den TTC Flötzersteig schrieben die Melktalerinnen erstmals an. Sie liefen ständig einem Rückstand hinterher, erkämpften am Ende aber ein 3:3.

Gegen Wr. Neudorf, das im Grunddurchgang zwei Mal klar besiegt werden konnte, lief es noch schlechter. Horvath glich zwar die Auftaktniederlage von Diendorfer aus, danach lief aber nichts mehr zusammen. Der Traum von der 1. Bundesliga bleibt unerfüllt.