Max Kabas nach EM-Teilnahme zuversichtlich. Wirklich „greifbare Ergebnisse“ gab es für Max Kabas bei der EM in Holland nicht. Das Selbstvertrauen wurde dennoch gestärkt.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 13. August 2019 (01:41)
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Zweischneidig. Max Kabas verpasste bei der EM zwar die vorderen Ränge, das Wissen um die eigenen Stärken nimmt er aber mit nach Hause.

„Wenn einmal alles klappt, bin ich bei den Allerbesten dabei.“ Mit dieser Erkenntnis im Gepäck trat Max Kabas die Heimreise von der Europameisterschaft der Elite und Junioren an. Die Auftritte des Purgstallers im holländischen Alkmaar waren nicht unbedingt nach Plan verlaufen. „Schade um die Chance, bei einem Großereignis zu punkten“, befand Kabas kurz nach dem abschließenden Straßenrennen. Das Wissen darum, dass er ohne Defekt ganz vorne mitgefahren wäre, macht ihm aber Mut für die Zukunft. „Das stimmt mich definitiv zuversichtlich für die kommenden Rennen.“

Böiger Wind und defekter Reifen

Für den ehemaligen Fahrer des RC Purgstall stand am 7. August das Einzelzeitfahren auf dem Programm. Ein komplett flacher Kurs, extrem böiger Wind und der enttäuschende 27. Platz ließen leise Selbstzweifel keimen. Die Ratlosigkeit war groß. „Was soll ich hier?!“

Die Antwort gab er sich selbst beim Straßenrennen am 9. August. Von Beginn an machte der Erlauftaler in der Spitzengruppe Tempo. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung auf das Hauptfeld sieben Minuten. Aber dann: Reifendefekt. Ein neues Vorderrad war schnell montiert. Der Youngster setzte danach alles auf eine Karte und startete eine Solo-Flucht. Die hielt er zwei Runden lang durch, wurde dann aber eingeholt. Von den 160 Gestarteten schaffte es nur knapp die Hälfte ins Ziel. Kabas platzierte sich im vorderen Drittel. „Wieder kein greifbares Ergebnis.“ Am Ende stand aber die Erkenntnis über den Ergebnissen. „Wenn einmal alles klappt...“