Youngster Max Kabas aus Purgstall: Alkmaar kann kommen. Mit einem Top-Ten-Platz bei der letzten Etappe der Oberösterreich-Rundfahrt hat Max Kabas Selbstvertrauen getankt. Das braucht er für die anstehende EM in Holland.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 06. August 2019 (02:41)
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Bergspezialist. Bei der Bergankunft auf der letzten Etappe der OÖ-Junioren-Rundfahrt gab es für Max Kabas (l.) einen Top-Ten-Platz.

Max Kabas ist ein viel beschäftigter junger Mann. Am vergangenen Wochenende holte der Purgstaller bei seinem Heimrennen, den 48. Erlauftaler Radsporttagen, noch einen Stockerlplatz. Wenige Tage später fightete er bereits bei der 45. Internationalen Oberösterreich-Junioren-Rundfahrt mit Altersgenossen aus ganz Europa um Top-Ergebnisse. Und am Horizont zieht jetzt schon die Rad-Europameisterschaft in Alkmaar (Holland) herauf. Aber alles der Reihe nach.

 Die europäische Crème de la Crème

 „Die Oberösterreich-Junioren-Rundfahrt ist eines der wichtigsten Nachwuchs-Radrennen Europas“, erklärt Robert Kabas, Vater von Max. Ein Blick auf die Teilnehmerzahlen bestätigt das. 24 Mannschaften aus zehn Nationen nahmen an der Tour teil. 139 Starter insgesamt. 300 Kilometer und 3.750 Höhenmeter warteten von 2. bis 4. August auf die Elite der europäischen Youngsters.

Und Max Kabas hielt sich hervorragend. Nach zwei schwierigen Tagen mit Massen-Zielsprints eroberte der Purgstaller am letzten Tag bei der Bergankunft am Gmundnerberg Rang neun. In der Gesamtwertung wurde es schlussendlich der zwölfte Platz. „Ein passables Ergebnis“, wie Vater Robert befindet.

Von Oberösterreich ging es für den jungen Purgstaller direkt weiter nach Holland. Nach Alkmaar, um genau zu sein. Dort wartet, wie erwähnt, die Rad-Europameisterschaft für Junioren und Elite auf den ehemaligen Fahrer des RC Purgstall. Auf dem Programm stehen das Einzelzeitfahren und das Straßenrennen. Max Kabas ist ein viel beschäftigter junger Mann.