Erstellt am 28. März 2017, 02:35

Österreichische Meisterschaften: "Ein großes Danke“. Der SC Göstling-Hochkar hat, trotz schwieriger Witterung, einen Top-Event durchgezogen.

Ungemein wertvoll. Die zahlreichen Helfer und Pistentechniker des SC Göstling-Hochkar (am Bild: lediglich eine kleine Abordnung) haben ganze Arbeit geleistet.  |  NOEN, FotoLois.com 3, Wotawa 1, SC Göstling 1

Robert Fahrnberger, Obmann des SC Göstling-Hochkar, wusste am Sonntag gar nicht so wirklich, bei wem er sich aller bedanken soll. So lang war seine Liste. Es war dem unentgeltlichen Einsatz zahlreicher Freiwilliger zu verdanken, dass die österreichischen Meisterschaften am Hochkar durchgeführt werden konnte. Jeweils ein Slalom und ein Riesentorlauf der Damen und Herren standen auf dem Programm. Die in Lackenhof geplante Super-Kombis entfielen witterungsbedingt.

„Ich möchte jedem einzelnen Helfer, Funktionär, Partner, Sponsor und Pressevertreter für ihre hervorragende Mitarbeit sowohl bei den Rennen selbst, als auch bei den umfangreichen Vor- und Nachbereitungsarbeiten und bei der Dorfplatzveranstaltung ein großes Danke aussprechen“, wandte sich Fahrnberger an die Schar der Unterstützer. „Ein besonderes Lob gilt den beiden Rennleitnern Robert Aujesky und Anton Haidler für ihre perfekte Renndurchführung.“

Angesichts der perfekten Durchführung prasselte von allen Seiten Lob auf die Göstlinger ein. Fahrnberger: „Gemeinsam haben wir ein Erfolgswerk geschaffen.“

Medaille vor Augen, dann kam das Aus

Aus Bezirkssicht verliefen die Bewerbe hingegen eher nicht nach Wunsch. Katharina Gallhuber, die erst am Samstag im Slalom am Start war, wurde nach Rang eins nach Lauf eins im zweiten Slalomdurchgang disqualifiziert. Melanie Arrer kam im Riesentorlauf auf den 17. Rang, schied im Slalom aber ebenallfs aus.

Super-G-Spezialist Christoph Krenn haderte etwas mit der Absage der Rennen in Lackenhof, ging aber dafür im Torlauf und Riesentorlauf an den Start. Mehr als die Ränge 27 und 25 waren für den Speed-Fahrer aber nicht drinnen. Ebenfalls nichts zu holen war für die St. Georgnerin Katharina Huber. Sie belegte im Riesentorlauf den elften Rang und schied im Slalom aus.

Insgesamt gesehen waren die Österreichischen Meisterschaften fest in den Händen der Vorarlberger. Bei den Herren sicherte sich Johannes Strolz – Sohn von Ex-Weltcupläufer Hubert Strolz – Gold in beiden Rennen, bei den Damen setzte sich im Riesentorlauf die Vorarlbergerin Elisabeth Kappaurer vor Ricarda Haaser und Nadine Fest durch. Einzig im Slalom konnte die Salzburgerin Julia Grünwald den totalen Vorarlberger-Triumph verhindern.