Mit Haitzendorf wartet harte Nuss. Nach Gmünd wartet mit Titelaspirant SV Haitzendorf der nächste schwierige Gegner auf Aufsteiger Wieselburg.

Von Franz Willatschek. Erstellt am 08. September 2014 (10:44)
Nervenschlacht. Raphael Affengruber und seine Wieselburger retteten in Gmünd einen Punkt.
NOEN, Maximilian Köpf
Der 2:1-Sieg gegen Eggenburg und das 1:1-Remis in der Abwehrschlacht in Gmünd haben einmal mehr gezeigt, dass sich die Kicker des SC Wieselburg in ihrem ersten Jahr in der 2. Landesliga West nicht verstecken müssen.

„Für uns ein wirklicher Gradmesser“

Deshalb zeigen die Braustädter auch vor dem nächsten Gegner keine Angst. Die Erlauftaler bekommen es am Freitag mit Titelaspirant Haitzendorf zu tun.

Die Wachauer blicken auf einen tollen Saisonstart zurück und kommen mit breit geschwellter Brust ins Mostviertel. Obmann Robert Gnant gesteht: „Haitzendorf ist für uns ein wirklicher Gradmesser und eine harte Nuss, die wir mit allen Mitteln versuchen werden zu knacken.“

Nicht mit von der Partie ist Defensivallrounder Mathias Hofmarcher, der in Gmünd vom Unparteiischen vorzeitig mit der Gelb/Roten Karte unter die Dusche geschickt wurde.

Hofmarcher wird sicherlich fehlen

„Er wird uns sicherlich fehlen, doch ich denke, dass unsere Kaderdecke groß genug ist, um diese Lücke adäquat füllen zu können.“ Ansonsten steht Trainer Christian Maurer die nominell stärkste Mannschaft zur Verfügung. Eventuell könnte auch Neuzugang Alexander Obermayr erstmals in der Wieselburger Kampfmannschaftsdress zu sehen sein.

Der Purgstaller absolvierte in Gmünd bereits 90 Spielminuten in der U23-Mannschaft und sein nach einem Kreuzbandriss lädiertes Knie scheint ihm keine allzu großen Probleme mehr zu bereiten.

Für Gnant steht die Marschroute fest: „Wir wollen den Fans Fußball mit Herz und Leidenschaft bieten und eine Überraschung schaffen. Wenn die Mannschaft mit demselben Kampfgeist wie in Gmünd auftritt, bin ich guter Dinge, dass wir nicht als Verlierer den Platz verlassen werden.“