Brillanter Auftritt von Bernhard Pickl. Beim Meyton Cup brauchte es schon Weltmeister und Olympiamedaillengewinner, um Bernhard Pickl zu schlagen.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 29. Januar 2019 (03:42)
Zufrieden. Der Start in die neue Saison ist dem Gaminger Bernhard Pickl geglückt.
privat

Guter Start in die neue Saisonfür Bernhard Pickl. Der Luftgewehrschütze vom SV Gaming überzeugte beim top besetzten internationalen Meyton Cup in Innsbruck und holte Doppel-Bronze.

Im Einzelbewerb musste sich der Gaminger lediglich dem amtierenden Weltmeister und Weltranglistenführenden Sergey Kamenski (RUS) und Olympiamedaillengewinner Vladimir Maslennikov (RUS) geschlagen geben.

Im Mixed-Bewerb stellte Pickl an der Seite von Olivia Hoffmann einen neuen Österreichischen Rekord auf. Pickls 421,6 und Hofmanns 418,8 Ringe bedeuteten insgesamt den neuen Top-Wert von 840,4 Ringen und Rang drei hinter Tschechien und Russland. Auf Silber fehlten am Ende lediglich sechs Zehntel.

Wenig später stand mit dem „H&N-Cup“ in München ein noch hochkarätiger besetztes Turnier auf dem Programm. Mit seinem Abschneiden dort war Pickl „sehr zufrieden“, auch wenn es für die absoluten Spitzenplätze nicht gereicht hat (22. und 28. in den Quali-Bewerben). „Die Dichte war aber einfach auch nochmal höher als in Innsbruck“, erklärte der Gaminger.

Alles in allem „ein guter Start in die neue Saison“, befand der Sportschütze. „Ich habe den angestrebten Durchschnitt erreicht. Bis zu den Weltcup-Bewerben und zur Europameisterschaft gibt es aber schon noch ein bissl was für mich zu tun.“