Göstling an der Ybbs

Erstellt am 28. November 2017, 05:00

von Raimund Bauer

Katharina Gallhuber: „Herz in Hand genommen“. Katharina Gallhuber feierte in Killington mit Rang sieben ihr bisher bestes Ergebnis im Slalom-Weltcup. Zwei beherzte Durchgänge waren der Grundstock für die Top-Ten.

Katharina Gallhuber (l.) ist Niederösterreichs heißestes Eisen im Damen-Zirkus, bei den Herren will Marc Digruber (o.) neu durchstarten.  |  APA/ Fohringer, Gindl

Bisher war Rang elf beim Nachtslalom in der Flachau das beste Weltcup-Ergebnis für Katharina Gallhuber. Beim Überseerennen in Killington topte die 20-jährige Göstlingerin eindrucksvoll ihre bisher beste Leistung. „Ich freue mich riesig, zwei gute Läufe heruntergebracht zu haben“, erklärte Katharina Gallhuber im Zielraum.

Bereits nach dem ersten Lauf lag die Slalomspezialistin auf dem 13. Zwischenrang. Dabei riskierte die Göstlingerin bereits im ersten Durchgang und hatte zwei kleine Fehler. Als die 20-Jährige dann im zweiten Durchgang an der Reihe war, legte sie die zwischenzeitlich beste Zeit im zweiten Durchgang hin. Am Ende war es die viertbeste Laufzeit und spulte Gallhuber auf den siebenten Rang nach vorne. Somit der erste Platz in den Top-Ten.

"Ski einfach laufen gelassen"

Auf Dominatorin Mikalea Shiffrin fehlten zwar 3.30 Sekunden, doch mit dem Lauf war die Athletin des SC Göstling Hochkar zufrieden: „Ich habe mein Herz in die Hand genommen und den Ski einfach laufen gelassen. Im Training habe ich schon öfters bewiesen. Jetzt ist es mir auch einmal im Rennen gelungen.“ Ein Platz auf dem Podest gelang der Salzburgerin Bernadette Schild. Mit dem siebenten Rang von Gallhuber sammelte die Technikerin insgesamt 36 Zähler für die Weltcupliste.

In der Slalomgesamtwertung liegt Katharina Gallhuber mit 44 Zählern auf dem zehnten Rang. Einen Tag zuvor ging die Göstlingerin auch beim Riesentorlauf an den Start. Dabei reichte es nicht für den zweiten Durchgang.

Ein weiterer Göstlinger war beim Super-G in Lake Louise am Start. Nach einem Trainerentscheid ging Christoph Krenn mit Nummer 34 an den Start. Mit 1:33:01 Minuten klassierte sich der Speedfahrer auf Rang 27 und sicherte sich damit vier Weltcuppunkte. „Ich bin zufrieden mit der Leistung, obwohl teilweise mehr drinnen gewesen wäre. Da starker Regen eingesetzt hat, waren die Bedingungen nicht einfach“, so Krenn.